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Airrace

Back To The Start
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Airrace-Back-To-The-Start-m

Tracklist:

 

01. Keep On Going

3:59

02. Two Of A Kind

3:32

03. When Baby

3:54

04. Call Me Anytime

3:45

05. So Long

3:56

06. Back To Start

3:25

07. Just One Kiss

3:34

08. Wrong Way Out

3:08

09. One Step Ahead

3:41

 

10. Enough Of Your Loving

4:08

Release: 01.07.2011

11. Better Believe It

3:50

Label: Frontiers Records

12. What More Do You Want

3:16

 

       From Me?

 

Format:

 

 

Jewelcase-CD

 

 

 

 


Line-Up:

 

Links:

Keith Murrell

Sänger

Airrace @ MySpace

Laurie Mansworth

Gitarre

 

Dean Howard

Gitarre

Frontiers Records

Jim Reid

Bass

 

Chris Williams

Keyboard

 

Simon Dawson

Drums

 


 



Das zweite Album der englischen Band  Airrace  trägt den Titel  Back To The Start.  Produziert wurde die CD von Gitarrist Laurie Mansworth und erschien am 01.07. 2011 via Frontiers Records. Album Nr. 1 kam 1984 raus... und die Jahreszahl ist kein Schreibfehler. Was lange währt, wird gut. Und was sehr lange währt? Ich war gespannt!!!


Airrace  hatten anno Tobak mit  Shaft Of Light  ein tolles Werk abgeliefert. Nur war leider 1985 finito, die Band trennte sich. 2011 sind sie zurück, mit leicht verändertem Line Up und einer CD mit dem sehr verheißungsvollen Titel  Back To The Start.  Dann checken wir mal, ob sie das musikalisch wirklich umsetzen, auf „Play“ klicken, los geht’s...


Track Nr. 1  Keep On Going  startet mit dem so typischen Keyboard-Sound von dunnemals und bohrt sich sofort ins Ohr. Ich fühle mich zurück versetzt in eine Zeit, die in Sachen Musik verdammt genial für mich war. Die prägnante Stimme von Sänger Keith Murrell – damals wie heute beeindruckend, weil sie einen ganz speziellen Touch hat. Die Band klingt richtig gut, rockt munter und knackig ab. Ein Stück härter kommt´s rüber, was sicher mit daran liegt, dass jetzt zwei Gitarristen im Einsatz sind. Laurie Mansworth bekam Verstärkung durch Dean Howard und die beiden liefern bestens ab. Viele zweistimmige Gitarrenparts, Soli, Riffs usw. - das volle Programm halt und das auf hohem Niveau. Dazu treibende Drums von Simon Dawson, dem neuen Mann hinter der Schießbude sowie einem angenehm wummernden Bass von Jim Reid. Ebenfalls neu in der Band ist Keyboarder Chris Williams, der exzellente Keyboard-, Synthi- und Klavierparts beisteuert. Der mehrstimmige Chorgesang - oft im Wechsel mit Keith´ Gesangsparts im Einsatz - kommt bei den meisten Songs sehr gut rüber.


Das Gesamtpaket  Airrace  überzeugt mich und ich stehe auf musikalische Trips  Back To The Start,  besonders wenn es zurück zum 80er Jahre Sound geht. Die Herren sind verdammt gut in Form und die zwölf Tracks bringen Spaß.  Airrace  zeigen auch, dass man dem Stil von damals treu bleiben kann und sich nicht unbedingt groß dem anpassen muss, was vielleicht heute erwartet wird. Gut geschriebene Songs, mit der heutigen Technik eingespielt, aber den gewissen Sound hinkriegen – das kann nicht jeder. Und ich lasse mich lieber in die 80er entführen als mir manche neuen Rock&Metal-Stile anzutun, die zwar in, angesagt und modern sind, mir aber nicht viel geben können.


Ganz ohne Kritik geht’s dann allerdings doch nicht. Das Album liefert keine Ballade und auch keine langsamere Nummer. Bedauere ich arg, da Keith Murrells Stimme bei solchen Tracks sicher sehr gefühlvoll und mit Gänsehautgarantie rüberkäme. Wie weiter oben erwähnt kommt der mehrstimmige Chorgesang bei den meisten Songs prima, aber an einigen Stellen finde ich ihn schwach und schon fast etwas nervig. Einige Textwiederholungen weniger hätten es auch sein dürfen. Vielleicht geht es nur mir so, aber die Stimme von Keith Murrell ist mir zu leise und die Musik zu laut, die Mischung stimmt für mich nicht. Keine Ahnung, wie man das fachmännisch ausdrückt – seine Stimme müsste mehr über den Instrumenten zu hören sein und nicht mittendrin.


Meine Anspieltipps:

Two Of A Kind  -  Gitarren und Drums legen los, Keith steigt ein, sehr genial sind die Strophen und die Bridge samt Gitarrensolo.

One Step Ahead  –  rockt sofort munter ab, für mich ein Ohrwurm, auch hier hat es mir das Zwischenstück plus dem folgenden Gitarrensolo sehr angetan und der Klavierpart am Ende des Songs.

Just One Kiss  -  das Zusammenspiel Instrumente/Stimme zum coolen Rhythmus des Songs kommt in den Strophen richtig klasse.


Ich bedauere ihre lange Pause... was hätte da zwischenzeitlich alles an richtig coolen Alben raus kommen können. Holt es nach, Jungs!  Back To The Start  ist ein sehr gutes melodisches Hard Rock Album mit kleinen Schwachstellen und bekommt von mir>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
5 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
15.07.2011
 

 

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