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Sarkophag Rocks HP
         

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Annihilator

For The Demented
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Annihilator-For-The-Demented-m

Tracklist:

 

01. Twisted Lobotomy

4:44

02. One To Kill

4:43

03. For The Demented

5:22

04. Pieces Of You

6:10

05. The Demon You Know

4:43

06. Phantom Asylum

6:14

07. Altering The Altar

5:05

08. The Way

3:18

09. Dark

2:09

 

10. Not All There

5:42

Release: 03.11.2017

 

 

 

 

 

Label: Neverland Music/Silver Lining Music

 

 

 

 

 

Formate:

 

 

Ltd. Edition Digipak

 

 

Jewel-CD

 

 

Vinyl LP Gatefold

 

 

 

 

 

 

 


Live Line-Up:

 

Links:

Jeff Waters

Gesang, Gitarre

Annihilator Homepage

Aaron Homma

Gitarre

Annihilator @ Facebook

Rich Hinks

Bass

Annihilator @ Twitter

Fabio Alessandrini

Drums

Annihilator @ Instagram


 

 

 

Die kanadischen Metaller von  Annihilator  haben ihr inzwischen 16tes Studioalbum am Start. Es trägt den Titel  For The Demented  und kommt am 03.11.2017 via Neverland Music/Silver Lining Music in die Läden. Die zehn Tracks werden in verschiedenen Formaten angereicht, man hat die Wahl zwischen dem Limited Edition Digipack mit einem Lenticular Cover, der Jewel-Case CD und einer farbigen Vinyl LP.


Annihilator  wurde 1984 gegründet und ist das Baby von Mastermind Jeff Waters. Er schreibt die Songs, erledigt alle im Tonstudio anfallenden Arbeiten, spielt viele Instrumente, ist ein begnadeter Gitarrist und seit dem letzten Werk  Suicide Society  in 2015 auch wieder als Sänger aktiv. Die restlichen Bandmitglieder wechseln häufiger, aktuell ergänzen Gitarrist Aaron Homma, Bassist Rich Hinks und Drummer Fabio Alessandrini das Line-Up.


1989 erschien mit  Alice In Hell  das erste Studioalbum und mit dieser Platte eroberten  Annihilator  die Herzen der Heavy Metal/Thrash Metal Fraktion. Ihre Fan-Base wuchs mit jeder CD und steht wie eine Eins hinter dem kanadischen Gitarren-Zampano und seinen jeweiligen Jungs. Jeff Waters hat früh kapiert, wie wichtig es ist, das Ohr am Fan zu haben und das, was sie zu sagen hatten, beeinflusste  For The Demented  stark. Zitat Jeff> „Bei diesem Album war es für mich an der Zeit zu analysieren, was mir die Fans über die Jahre erzählt haben. Es war auch an der Zeit nachzudenken, warum die frühen  Annihilator  „thrash-meets-melodic”-Songs vielen ins Ohr gegangen sind. Natürlich ist es klar, dass ich nicht allein zurück gegangen bin und mich durch die  Annihilator  Historie gewühlt habe. Mein Bassist der letzten Jahre, Rich Hinks, hat mir dabei sehr geholfen.  For The Demented  ist back to the roots, ohne dass ich es wirklich gemerkt habe“.


Ich bin happy mit dieser Entwicklung, denn ich hab einen Heidenspaß mit den zehn Nummern. Es gibt viel zu entdecken, an heißen Riffs und Soli der beiden Gitarristen; an kleinen und größeren Highlights, die das Rhythmus-Duo setzt; an tollem Songwriting, das viele Überraschungen bereit hält; verrückte schräge Momente plus den ein oder anderen Grinser, wenn Jeff Waters einen teuflischen Lacher vom Stapel lässt. Die Tracks sind unberechenbar, außer Thrash und Heavy Metal wurden noch eine ganze Menge mehr Stile bzw. Elemente davon verbaut.


Wenn der kreative Gaul mit Jeff Waters durchgeht, wird’s halt megainteressant. Egal, wie abgedreht oder hart es kracht - die Melodien flutschen in den Gehörgang und krallen sich fest. Ich hab jede Menge Ohrwürmer, weil hier ein Riff, da eine Textzeile, dort eine ganze Strophe, eine tolle Bass-Line, eine seltsame Notenfolge oder ein krasser Tempowechsel in meinem Kopf rotiert. Genau das liebe ich an Musik – ein Song darf eigentlich gar nicht perfekt sein, er muss Spaß bringen, mich in Bewegung oder ins Grübeln versetzen und sich festtackern können.


Der Opener  Twisted Lobotomy  fegt mit sehr hohem Thrash-Anteil gitarrenlastig und knackig hart los. Diesen Song gab's vorab zu hören, mit dazugehörigem Video und ja, ich sortierte die Nummer unter „typisch  Annihilator“  ein. Auf dem Album folgt  One To Kill,  das ebenfalls heavy auf Vollgas läuft, aber wesentlich weniger sperrig und mehr melodiös punkten kann. Macht euch selbst ein Bild davon - Lied samt Text werden in diesem Lyric-Video angereicht. Ab Track Nr. 3 dreht sich die kreative Schraube schneller und vollste Aufmerksamkeit ist angesagt, um nichts zu verpassen.


For The Demented  startet mit verhaltenem Gitarrenspiel, donnert dann ordentlich los, rockt und rollt energisch, ein kleines Riff-Monster und ich sehe die Saitenbearbeitung eindeutig als Highlight. Bei  The Demon You Know  hingegen verdienen sich der saustarke Bass und der mitreißende Rhythmus Sonderpunkte, in den Strophen gibt es ein bisschen Sprechgesang, cooles Geschoss.  Phantom Asylum  fesselt mit spacigem Intro & Outro, thrashigen Strophen, einem Refrain, der zum Mitgröhlen animiert und mittendrin mit Gitarrenklängen, die mich an Country & Western erinnern. Der Aufbau hat's in sich!  Altering The Alter  begrüßt mit sphärischen Tastenklängen und jagt dann mit Schmackes um die Ecke, Bass und Drums treiben den Song voran, verschärfter Groove, längere Instrumentalparts, rattenscharfe Gitarrenaction.  Dark  ist eine total abgedrehte rein instrumentale Nummer, die Richtung düstere schräge Klangwelten tendiert und nur mal kurz von schwerem Gitarrenfeuer unterbrochen wird. Unerwartet, seltsam, aber absolut hörenswert.


Annihilator  sind ab Mitte November als Support von  Testament  on Tour und rocken dabei auch einige deutsche Bühnen. Checkt ihren Terminplan, vielleicht ist ein Konzert in eurer Ecke dabei und ihr könnt euch einige Tracks dieses Albums live reinziehen!


Anspieltipps:

Not All There  –  ist ein großartig aufgebauter Song, der mehrfach mutiert. Thrash-Parts treffen auf schmissigen funky Groove, ein langsameres gefühlvolles Zwischenstück streichelt die Seele, der teilweise zweistimmige Harmoniegesang sitzt auf den Punkt, das Gitarrensolo ist ein Träumchen... Eine musikalische Achterbahnfahrt der besonderen Art. Hammer-Teil!

The Way  –  hat mich mit seinen punkigen Elementen voll erwischt, rockt gute Laune in die Bude, scharfer Rhythmus, Gitarrenbearbeitung vom Allerfeinsten, klasse gesungen, sticht heraus, macht einfach Spaß.

Pieces Of You  -  beginnt langsam, ruhig und eindringlich, nimmt im Mittelteil Fahrt auf und endet wieder in gemäßigterem Stil. Gesanglich großartig, auch hier stechen zweistimmige Parts heraus. Der Text hat es in sich und die Umsetzung in bewegte Bilder brachte dem Video eine Ü18 Klassifizierung ein, eben sowenig ist es für Menschen mit schwachen Nerven geeignet. ;-)


Eine abwechslungsreiche Scheibe mit ganz vielen Highlights – that's the way I like it!  For The Demented  bekommt von mir begeisterte>
 

Bewertung:
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7 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
02.11.2017
 

 

Annihilator-For-The-Demented-01-m

©2017 by Jasmina Vrcko
 

 

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