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Annihilator

Feast
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Annihilator-Feast-m

Tracklist:

 

01. Deadlock

4:23

02. No Way Out

5:20

03. Smear Campaign

4:16

04. No Surrender

5:37

05. Wrapped

3:48

06. Perfect Angel Eyes

4:27

07. Demon Code

6:22

08. Fight The World

6:55

09. One Falls, Two Rise

8:33

 

 

 

Release: 23.08.2013

 

 

Label: UDR/EMI

Bonus-CD “Re-Kill”:

 

 

(Best Of Re-Recorded 2012)

 

 

01. Fun Palace

5:34

Formate:

02. Alison Hell

5:08

Ltd. Ecobook inkl. Bonus-CD “Re-Kill”

03. King Of The Kill

3:15

Jewel-CD

04. Never, Neverland

5:22

Vinyl LP Gatefold

05. Set The World On Fire

4:24

 

06. Welcome To Your Death

4:08

 

07. Nozone

2:49

 

08. Bloodbath

5:24

 

09. 21

4:23

 

10. Stonewall

4:50

 

11. Ultra Motion

5:06

 

12. Time Bomb

4:31

 

13. Refresh The Demon

5:29

 

14. Word Salad

5:45

 

15. Brain Dance

4:49

 

 


Line-Up:

 

Links:

Dave Padden

Sänger

Annihilator Homepage

Jeff Waters

Gitarre, Bass (Studio)

Annihilator @ Facebook

Alberto Campuzano

Bass (live)

Annihilator @ MySpace

Mike Harshaw

Drums

UDR

 

 

 

Gastmusiker:

 

 

Danko Jones

Gesang bei Wrapped

 


 

 


Annihilator  veröffentlichten am 23.08.13 ihre neue CD  Feast  via UDR/EMI. An neuen Songs gibt es neun Stück zu hören. Kauft man das limitierte Eco-Book mit schickem 3D Cover, bekommt man auf der beinhalteten Bonus-CD  Re-Kill  zusätzlich fünfzehn Band-Klassiker in der Machart „Best Of Re-Recorded 2012“. Man kann sich auch für die normale Jewel-Case Variante entscheiden und die LP für die Vinyl-Freaks fehlt genauso wenig. Zum Reviewen lagen mir die neun Frischlinge vor, die übrigens vom  Annihilator  Mastermind Jeff Waters in seinen Watersound Studios produziert, engineered, gemixt und gemastert wurden. Zudem war er als Songschreiber aktiv und spielte natürlich die Gitarre... der Mann ist mit so vielen Talenten in Sachen Musik gesegnet.


Die kanadische Band besteht schon seit 29 Jahren und sie zählen für mich zu den Legenden der härteren Musik. Nach dem 2010er Release der CD  Annihilator  mussten wir drei Jahre auf Nachschub warten und nun war es soweit... Feast  ist bereits ihr vierzehntes Studioalbum. Der Opener  Deadlock  schüttelt gewaltig durch, jagt sehr schnell und sehr hart aus den Boxen. Track Nr. 2  No Way Out  beginnt mit einem leicht schrägen Intro und gibt dann Gas. Aber es geht nicht nur im Turbogang vorwärts, auch das krasse Gegenstück kommt zum Zuge. Mit der Ballade  Perfect Angel Eyes  zeigen sie ihre herrlich weiche und zarte Seite, eine ruhige Oase zwischen den acht heftigen Orkanen. Ich mag es total, wenn Songs unabsehbare Schlenker machen, sich verändern, überraschen. In der Hinsicht werde ich von Nummern wie z.B.  One Falls, One Ride  und  No Surrender  richtiggehend verwöhnt.


Die Musik ist ein heißer Mix aus verschiedenen Unterschubladen des Metal, mit einiger Rock & Blues Beimischung – von manchem nur eine Prise, von anderen ein großer Löffel voll. Power, Tempo, Gefühl, Spielfreude, Kreativität und Können wurden hervorragend kombiniert. Das Ergebnis haut in mehrfacher Hinsicht vom Sitzmöbel – vor Begeisterung, Bewegungsdrang, Faszination... Jeff Waters und seine Gitarren - was für ein Dream-Team. Er ist eine Koryphäe an seinem Instrument und liefert mit seinen teuflisch schnellen Fingern ein geniales Saitenspiel ab. Da lohnt sich das intensive Zuhören arg, was er an Riffs und Soli zaubert, das ist Weltklasse.


Ein großes Lob aber auch an die Rhythmusabteilung. Bass und Drums überzeugen auf ganzer Linie, glänzen immer wieder und veredeln insbesondere  No Surrender.  Dave Padden ist der Mann am Mikro und ist auch gelegentlich in den Schreibprozess mit eingebunden. Seine Stimme ist vielseitig, er kann hochgradig loswüten und in den langsamen Momenten der CD die Texte behutsam sanft in unsere Gehörgänge transportieren. Dave agiert in Top-Form und rundet das hochklassige Musikerlebnis ab. Einen Gast holten sich  Annihilator  an Bord: Danko Jones schrieb den Text zu  Wrapped  und hat ihn praktischerweise auch gleich mal eingesungen. Ein anderes Timbre, das sich cool in eine heiße Abgehnummer einfügt. Wenn ich mich recht erinnere eine Seltenheit: Danko wird bei dem Song vom Chef höchstselbst singenderweise unterstützt.


Bei aller Begeisterung habe ich trotzdem einen Kritikpunkt anzubringen: neun Songs sind mir – auch wenn sie eine recht ordentliche Laufzeit zusammen bekommen – zu wenig. Ich hatte nach der dreijährigen Wartezeit dann doch auf elf-zwölf Tracks gehofft. Klar, ich kann das Eco-Book mit der Bonus-CD wählen, aber die darauf enthaltenen Nummern sind keine brandneuen sondern altbekannte...


Im Oktober/November werden  Annihilator  ausgiebig durch Europa touren und auch in Deutschland sind mehrere Konzerte geplant. Jeff Waters und seine Reisetruppe - Sänger Dave Padden, Bassist Alberto Campuzano und Drummer Mike Harshaw – sind auf der Bühne Überflieger. Wenn ihr die Möglichkeit habt, dann gönnt euch diesen Live-Hochgenuss. Bis dahin könnt ihr euch mit diesem EPK amüsieren... Jeff hätte auch Comedian werden können ;-)


Anspieltipps:

Perfect Angel Eyes  –  die harten Rocker schreiben oft die berührendsten Balladen und das ist eine von der Sorte. So sanft, intensiv und berührend, Akustikgitarre und Gesang verzaubern, besonders die zweistimmigen Parts haben es in sich.

One Falls, Two Ride  –  beginnt ruhiger und eher verhalten, verändert sich aber in seinen über acht Minuten Laufzeit mehrfach. Absolut heiße Nummer und wirklich ein Überraschungs-Ei.

No Surrender  –  ein groovig-funkiger Einstieg, aber dabei bleibt es nicht. Der Song wechselt immer wieder hin und her, er verbindet eigentlich sehr unterschiedliche Stile ideal miteinander.


Feast  kracht und streichelt, begeistert und fasziniert. Jeff Waters und sein Gitarrenspiel sind das Sahnehäubchen, ein äußerst leckeres Werk! Dafür zücke ich>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
6 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
25.08.2013
 

 

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Annihilator Köln 12.10.10 Hans Clijnk 03_thumbAnnihilator Köln 12.10.10 Hans Clijnk 20_thumb

Foto Nr. 1> ©2013 by UDR / Foto Nr. 2 & 3> ©2013 by Hans Clijnk
 

 

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