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Avantasia

The Mystery Of Time
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Avantasia-The-Mystery-Of-Time-m

Tracklist:

 

01. Spectres

6:09

02. The Watchmakers Dream

4:14

03. Black Orchid

6:55

04. Where Clock Hands Freeze

4:37

05. Sleepwalking

3:52

06. Savior In The Clockwork

10:40

07. Invoke The Machine

5:32

08. Whats Left Of Me

5:08

09. Dweller In A Dream

4:48

 

10. The Great Mystery

10:02

Release: 29.03.2013

 

 

Label: Nuclear Blast

<Übersicht: Wer-singt-was>

 

 

 

 

Format:

Bonustracks Limited Digibook:

 

Jewelcase-CD

11. The Cross And You

 

Limited Digibook

12. Death Is Just A Feeling

 

 

 

 





Line-Up:

 

Links:

<Die Sänger>

 

Avantasia Homepage

<Die Musiker>

 

Avantasia @ Facebook

 

 

Nuclear Blast


 

 

Es war einmal... ein musikalisch hochbegabter Hesse, der auszog, den Menschen mit seinen besonderen Gaben Freude zu bereiten. Er machte sich auf die Suche nach gleichgesinnten Gefährten, um seinen Traum zu verwirklichen...


Eigentlich verkündete Tobias Sammet 2011 auf dem Wacken Open Air das Ende seines Rock-Oper Projekts  Avantasia.  Manchmal ist man doch heilfroh, dass nicht nur die berühmt-berüchtigte Wurrrscht zwei Enden hat. Zum Glück für Liebhaber dieses Musik-Stils konnte sich Tobias den Ideen für weitere  Avantasia Songs nicht entziehen und es folgte der Rücktritt vom Rücktritt als kreativer Schreiberling musikalischer Märchen-Schätze.


So wird nun am 29.03.2013 via Nuclear Blast ein neues Album veröffentlicht. Es trägt den Titel  The Mystery Of Time  und erscheint in mehreren Versionen. Das schicke Limited Digibook bietet zwei Bonustracks und ist somit sicher die erste Wahl für Fans und Sammler. Zum Reviewen lag die normale Version mit zehn Songs vor. Eingespielt wurden sie im Vox Klangstudio und im Gatestudio, als Produzenten waren wieder Sascha Paeth und Tobias Sammet tätig. Mix und Mastering lagen in den bewährten Händen von Sascha Paeth und Michael Rodenberg. Das sehr gelungene Cover-Artwork wurde von dem englischen Künstler Rodney Matthews gestaltet.


Tobias Sammet versammelte auf ein Neues hochkarätige Kollegen um sich, dieses Mal aus Amerika, Dänemark, Deutschland, England und Holland sowie das Rockmusik-erprobte 60köpfige Deutsche Filmorchester Babelsberg. Alle gemeinsam machten sie sich auf, um  The Mystery Of Time  zu entschlüsseln. Liest sich eher wie eine Film-Werbung, was? Ich mag es, wenn Songtexte bei mir eine angenehme Art des Kopfkinos auslösen und die Story beim Zuhören lebendig wird.  Avantasia  Lyrics kriegen das gebacken. Tobias ist ein begnadeter Songwriter und hat ein geübtes Händchen darin, den Charakteren seiner Geschichten durch die Auswahl der passenden Sänger Leben einzuhauchen. Eine Frau und sieben Männer hatten diese Ehre... Cloudywittchen und die sieben Rock-Zwerge... passt nur sinnbildlich, denn alle Stimmen sind riesig.


Man kennt sie gut, durch ihre eigentlichen Bands bzw. teilweise auch durch ihre vorherigen Einsätze auf  Avantasia  Alben. Einzige Lady in der Abteilung „Leadgesang“ ist Cloudy Yang, Sie singt mit Tobi  Sleepwalking,  das als erste Single ausgekoppelt wurde. Leider nur digital, was den CD-Sammler in mir natürlich mal wieder extremst begeisterte :-/ Zu dem Titel gibt’s einen stimmungsvollen Videoclip und man erinnert sich, dass Schnee nicht nur Ärger sondern auch Romantik und Mystik bedeuten kann. Diese Nummer ist eigentlich die massentauglichste und somit wundert weder die Wahl zur Single noch das Auftauchen des Songs als Untermalung eines TV-Trailers. Wobei ich  Sleepwalking  deshalb nicht abwerte, er ist clever und sehr gut gemacht. Meine Favoriten und somit auch Anspieltipps sind aber andere...


Da wäre  What´s Left Of Me  –  eine wunderschöne gefühlvolle langsame Nummer, großartiges Duett von Eric Martin  (Mr. Big)  und Tobias. Dann das schnelle härtere  Invoke The Machine,  das uns der Chef zusammen mit Ronnie Atkins  (Pretty Maids)  um die Ohren haut. Veredelt wird der Song durch die hervorragenden Gitarrenparts samt Top-Solo von Sascha Paeth und Oliver Hartmann.  Dweller In A Dream  ist auch wieder flotten Fußes unterwegs, ein weiteres Duett, dieses Mal mit Michael Kiske  (Unisonic).  Seine Stimme ist einfach gigantisch und zusammen legen die beiden Herren eine heiße gesangliche Performance hin.


Zwei über zehn Minuten lange Brummer bietet das Album und ich mag beide total.  Savior In The Clockwork  beginnt besinnlich und verhalten mit einem längeren Orchesterpart, dann geht’s bestens ab. Biff Byford  (Saxon),  Joe Lynn Turner  (Sunstorm, ex-Rainbow),  Michael Kiske und Tobias Sammet glänzen und liefern stimmlich ganz großes Kino.  The Great Mystery  hat´s mir noch etwas mehr angetan, weil es im Gesamten ruhiger und somit sehr intensiv rüberkommt, hoher Gänsehautfaktor. Gesanglich wieder superstark besetzt, dieses Mal mit Biff Byford, Bob Catley  (Magnum),  Joe Lynn Turner und Tobias Sammet. Bei beiden Brummern spielt Bruce Kulick die Leadgitarre und sorgt zusammen mit Orchester und Chor für besondere Highlights.


Musikalisch unterscheidet sich diese Scheibe schon etwas von ihren Vorgängern, klingt aber trotzdem auf eine gewisse Art vertraut und birgt keine gewaltigen Überraschungen. Ich denke, den Unterschied hat's vor allem, da die orchestralen Klänge dieses Mal nicht von Maschinen erzeugt wurden sondern von menschlichen Könnern an ihren Instrumenten, die sich ihre Notenblätter schnappten und loslegten. Abgeliefert wird kraftvolle melodische Musik. Ein bombastischer Sound kommt aus den Boxen, die Songs sind vielseitig, interessant im Aufbau, in unterschiedlichem Tempo und Härtegraden. Auch die sanften gefühlvollen Momente wurden nicht vergessen – also ist alles vorhanden, was ich brauche.


Die Musiker spielen auf sehr sehr hohem Niveau, alle Mannen, aber bei einer „Abteilung“ gerät mein Musikfreak-Herzchen besonders arg in Wallung ;-) Die Auswahl der Leadgitarristen und das, was sie auf ihren Saiten zum Besten geben, ist schlicht und ergreifend genial. Arjen Lucassen, Bruce Kulick, Oliver Hartmann und Sascha Paeth sind meine Helden dieses Märchens. Etwas gewundert hat es mich nur, dass keiner von Tobis  Edguy  Jungs an der Scheibe beteiligt war...


The Mystery Of Time  ist eine fesselnde Märchen-Rock-Oper, die uns Zuhörer auf eine Reise in eine zauberhafte Fantasiewelt entführt. Man spürt, dass von allen Beteiligten viel Herz und Leidenschaft in dieses Projekt gesteckt wurde. Die ganze Truppe harmoniert optimal miteinander. Dank kreativem Song-Aufbau wird es einem nie langweilig, ich war fasziniert und gefangen von der ersten bis zur letzten Sekunde dieses Silberlings. Dafür gibt es>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
7 von 7 Ankhs

Skarabaeus-Review
plus Skarabäus

Marion Ney / Sarkophag Rocks
27.03.2013
 

 

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