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Cain’s Offering

 Stormcrow

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Cains-Offering-Stormcrow-m

Tracklist:

 

01. Stormcrow

6:15

02. The Best Of Times

4:33

03. A Night To Forget

4:29

04. I Will Build You A Rome

4:40

05. Too Tired To Run

6:14

06. Constellation Of Tears

5:30

07. Antemortem

5:20

08. My Heart Beats For No One

4:35

09. I Am Legion

5:59

 

10. Rising Sun

5:42

Release: 15.05.2015

11. On The Shore

4:18

Label: Frontiers Music Srl

 

 

 

 

 

 

 

 

Format:

 

 

Jewelcase-CD

 

 

 

 

 

 

 

Line-Up:

 

Links:

Timo Kotipelto

Gesang

Cain’s Offering @ Facebook

Jani Liimatainen

Gitarre

Frontiers Music Srl

Jonas Kuhlberg

Bass

 

Jens Johansson

Keyboard

 

Jani Hurula

Drums

 

 

 

 


Die Geburtsstunde von  Cain's Offering  und ihr 2009er Debüt namens  Gather The Faithful  muss ich irgendwie verpennt haben. Als die Info über den Veröffentlichungstermin des Nachfolgers reinschneite, stellte ich fest, dass mir diese Band völlig unbekannt war... aber nicht die beteiligten Musiker... Das zweite Album trägt den Titel  Stormcrow  und erschien am 15.05.2015 via Frontiers Music Srl. Elf Tracks hat's an Bord, keiner unter vier Minuten Laufzeit, aber einige deutlich drüber – die Füllmenge liegt also definitiv im grünen Bereich. Die finnische Musikszene hat extrem viel in Sachen Rock & Metal zu bieten und wer auf die melodischen Varianten davon steht, ist bei  Cain's Offering  an der richtigen Adresse.


Die Idee zu dieser Formation hatte Gitarrist/Songwriter Jani Liimatainen  (Sonata Arctica).  Gegenüber der ersten Scheibe gab es Veränderungen im Line-Up. Neben Mastermind Jani waren bei  Stormcrow  Timo Kotipelto am Mikro und Jens Johansson am Keyboard im Einsatz (beide  Stratovarius),  den Bass zupft Jonas Kuhlberg und hinter den Drums sitzt Jani Hurula (Paul Di'Anno). Mein erster Gedanke: bei so viel geballter Finnen-Power kann ja nur was mordsmäßig Gutes dabei rauskommen. Aber um das abzuchecken, musste ich die Songs zuerst mal ausgiebig im Player rotieren lassen...


I Will Build You A Rome  kannte ich bereits dank diesem Lyric-Video. Ein schnellerer Song, gute Gitarrenaction, ein Refrain mit Hymnencharakter, von Timo Kotipelto souverän vorgetragen. Gefiel mir arg und steigerte die Vorfreude auf das Album. Zwei weitere Tracks wurden zusätzlich vorab als Audio-Clips auf YouTube hochgeladen.  Stormcrow  saust flotten Fußes los, angetrieben von den Drums und einem energischen Bass, einige Male setzt Chorgesang ein, der Aufbau ist interessant angelegt, aber die orchestralen Parts sind mir stellenweise zu zuckersüß geraten.  The Best Of Times  ist zackig unterwegs, punktete bei mir mit den am Anfang eingesetzten Stimm-Effekten, dem Solo-Teil von Keyboard und Gitarre, gegen Ende nervt dann leider eine Refrain-Wiederholungsarie.


Die drei Nummern schmiegten sich irgendwie sehr vertraut ins Ohr, das hatte was von Déjà-vu-Erlebnissen... Ich kämpfte allerdings mit dem Eindruck, dass die Instrumente oftmals zu sehr in den orchestralen Parts drinne hängen, nicht klar definiert zur Geltung kommen und in diesen Momenten Timo Kotipeltos Stimme im dichten Teppich aus Musik und Chorgeträllere etwas verschütt geht. Vielleicht lag das ja auch nur an der YouTube Clip-Qualität und klingt auf der CD besser...


Acht unbekannte Tracks warteten nun noch auf mich und der Sound-Check bei den drei bekannten Teilen. Ich höre mir neue Alben immer mehrfach und mit zeitlichem Abstand an, bevor ich losschreibe. Um ganz ehrlich zu sein: ich war schon etwas enttäuscht. Richtig durchzünden konnten bei mir nur einige Nummern. Mein Problem mit dem Sound blieb bestehen. Alles tutti ist es für mich nur, solange die orchestralen Einsätze sowie der Chorgesang ausgelassen werden oder nur dezent vorhanden sind. Ich habe noch ein weiteres Problem... Ich erwarte von einer Band zwar nie, dass sie die Musik neu erfinden, aber ich drücke es mal so aus: mir ist die Anlehnung an das, was nachweislich funktionieren kann, hier etwas zu stark ausgeprägt.


Unter den restlichen acht Songs findet sich mit  I Am Legion  ein rein instrumentales Stück, bei dem mich die Gitarre begeistern kann. Die Midtempo-Nummer  A Night To Forget  liefert einen schicken Aufbau und verdammt gute Strophen, in denen Timo Kotipeltos Stimme bestens zur Geltung kommt. Klasse find ich auch den wummernden Bass sowie das Gitarrensolo. Das ruhige langsame  Too Tired To Run  streichelt die Seele, intensiv und emotional gesungen, ansprechende Klavierpassagen. Mit  On The Shore  ist ein weiteres Werk im mittleren Tempo vertreten. Die Strophen punkten hoch, ebenso der Aufbau und der Gesang. Die restlichen vier Tracks  Constellation Of Tears,   Antemortem,   My Heart Beats For No One  und  Rising Sun  fegen in altbekannter Manier mit ordentlich Speed und Schmackes aus den Boxen. Von diesem Quartett gefällt mir  My Heart Beats For No One  am besten, dank seinem coolen Rhythmus, der heißen Tasten-Akrobatik und dem etwas anders arrangierten Refrain.


Anspieltipps:  I Will Build You A Rome  -  A Night To Forget  -  Too Tired To Run


Stormcrow
  bringt eine ordentliche Laufzeit, ist abwechslungsreich im Tempo und hat einige gute Nummern zu bieten. Komplett überzeugen konnte mich das Album allerdings nicht, daher gibt es dafür>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
4 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
24.05.2015
 

 

Cains-Offering-Stormcrow-01-m

Foto: ©2015 by Mikko Törmänen

 

 

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