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Ektomorf

The Acoustic

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Ektomorf-The-Acoustic-m

Tracklist:

 

01. I Know Them

4:39

02. I´m In Hate

3:46

03. Be Free

3:26

04. Redemption

3:37

05. Simple Man

5:01

06. To Smoulder

3:17

07. Folsom Prison Blues

3:09

08. Again

4:07

09. Through Your Eyes

3:22

 

10. Fate

2:07

Release: 17.02.2012

11. Stigmatized

4:59

Label: AFM Records

12. Who Can I Trust

5:11

 

 

 

Format:

 

Jewelcase-CD

 

 

 

 

 

 

 


Line-Up:

 

Links:

Zoltán Farkas

Gesang, Gitarre

Ektomorf Homepage

Michael Rank

Gitarre

Ektomorf @ MySpace

Zsabolcs Murvai

Bass

Ektomorf @ Facebook

Robert Jaksa

Drums

AFM Records


 

 

Die ungarische Band  Ektomorf  veröffentlicht am 17.02.12 via AFM Records ihre neue CD, die den Titel  The Acoustic  trägt. Tue Madsen produzierte, mischte und masterte die zwölf Songs dieses Albums.


Ich bin wie immer ehrlich und gebe zu, dass ich mit der Musik von  Ektomorf  nie richtig warm wurde. Ihr Neo Trash ist nicht unbedingt meine musikalische Welt. Sie überraschten mich 2010 sehr... Mehr aus Versehen geriet ich auf den Videoclip, der zur Single-Auskopplung  Sea Of My Misery  aus ihrem letzten Album  Redemption  gedreht worden war. Was ein Glück, sonst wäre mir dieser geniale Song glatt entgangen.  Sea Of My Misery  zeigt eine ganz andere Seite der Band und die gefiel mir verdammt gut. Wenn Sänger Zoli singt – im normalen Sinn von „singen“ – und dann noch so einen melancholischen Titel... das war sehr beeindruckend. Die News über ein komplettes Akustik-Album von  Ektomorf  kam zwar etwas unerwartet, machte mich aber auch sehr sehr neugierig. Und nach Anhören der CD, kann ich sagen: es war eine geniale Idee, diese andere Seite der Band in dieser Form zu präsentieren.


Die zwölf Tracks verteilen sich auf drei „Kategorien“: fünf  Ektomorf  Klassiker werden in speziellen Akustik-Versionen geboten, fünf Titel wurden neu geschrieben und zwei Cover-Songs gibt’s zu hören. Die Auswahl letzterer war eine weitere sehr positive Überraschung. Mit  Simple Man  von  Lynyrd Skynyrd  und  Folsom Prison Blues  von  Johnny Cash  hätte ich echt nicht gerechnet, aber die Umsetzung ist ihnen gelungen. Die auf  The Acoustic  enthaltenen alten  Ektomorf  Songs kannte ich im Original nicht, sie waren für mich also ebenfalls komplettes Neuland. Nur schade, dass nicht noch ein kleines Plätzchen für  Sea Of My Misery  frei war. Hätte mich gefreut, wenn dieser Titel hier auch nochmals zum Einsatz gekommen wäre.


An den Gitarren zeigen Zoltán „Zoli“ Farkas und Michael Rank, wie tief und einfühlsam sie sich dem Akustikspiel widmen und sich total darin verlieren können, wie sehr sie in den Melodien aufgehen und ihre Arbeit an den Saiten zu etwas Speziellem machen. Das gilt mehrheitlich natürlich auch für Bassist Zsabolcs Murvai und Drummer Robert Jaksa. Was die Rhythmus-Fraktion abliefert, passt ideal und beide können in so manchen Songs mit kleinen Special-Parts glänzen. Musikalisch wurde das Ganze sehr cool, mit viel Können, Kreativität und Gefühl angegangen. Eine gewisse Härte ist auch auf dieser Akustik-Scheibe vorhanden, aber halt ein ganz anderer Grad als auf ihren normalen Alben.


Die Stimme von Zoli haut mich oftmals regelrecht weg. Ich sag´s gerade raus: ich hätte nie gedacht, dass der Kerl mich mal so begeistern kann, denn sein hartes brutales Geröhre und meine Gehörgänge vertragen sich nicht so ganz. Auf dieser Scheibe bringt er eine eher ungewohnte Palette an Tönen. Er singt, mit viel Leidenschaft und Emotionen und seine Stimme kommt großartig. Stellenweise wirklich Gänsehaut-Faktor 3, besonders bei den ganz gefühlvollen Passagen. Wow – die größte Überraschung schlechthin!!!


Das CD-Cover – für mich ein absolut scharfes Teil ;-) Her damit als Poster und/oder als T-Shirt!!!


Meine Anspieltipps:

Folsom Prison Blues  –  das typische Knacksen einer oft abgespielten Vinyl-Scheibe ertönt, der gewohnt langsame Einstieg, es wird auf vier angezählt und dann geht sie ab, die Country-Rock-Abilly-Luzi. Klasse gesungen, Gitarren top, Daumen hoch für die Drums. Diese Version kommt wirklich prima!!!

Again  –  sehr sanft und zart, verzaubert mich total, Gänsehaut. Dicker Pluspunkt für die Gitarren, besonders für das Solo.

Stigmatized  –  wow, da treffen sich tolle instrumentale Akustikelemente und der Bass gefällt mir an einigen Stellen besonders gut. Der Wechsel zwischen dem stimmlichen Schnurren und Losknurren kommt so was von klasse.


Ihr nächstes Album wird sicher wieder ein gewohnt hartes Brett sein, aber ich bin der Band sehr dankbar für ihren Ausflug in die Akustik-Gefilde. Sie zeigen eine Seite ihres musikalischen Könnens, die ich super interessant finde und die mir sehr gefällt. Die zwölf Tracks faszinieren, haben etwas Besonderes und dafür gibt es>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
6 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
28.01.2012
 

 

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