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Epysode

Fantasmagoria
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Epysode-Fantasmagoria-m

Tracklist:

 

01. File 4180-2

2:15

02. The Arch

5:14

03. Morning Rose

4:35

04. Venom

4:35

05. The Black Parade

5:11

06. T.H.O.R.N.S.

4:00

07. Garden Of Exile

2:48

08. Raven’s Curse

4:48

09. Living Fortress

4:34

 

10. Fantasmagoria

6:49

Release: 11.10.2013

11. The Inheritance

1:08

Label: AFM Records

12. Now And Forever

4:32

 

13. Forgotten Symphony

6:47

 

14. Unreal

5:14

Formate:

 

Jewelcase-CD

 

 

 

 

 

 



Line-Up Musiker:

 

Links:

Samuel Arkan

Gitarre

Epysode @ Facebook

Simone Mularoni

Gitarre

Epysode @ Twitter

Mike LePond

Bass

 

Julien Spreutels

Keyboard

 

Léo Margarit

Drums

AFM Records

 

 

 

Line-Up Sänger:

 

Henning Basse

 

Ida Haukland

 

Matt Marinelli

 

Tezzi Persson

 

Tom S. Englund

 


 

 


Auf den Release-Termin mancher CDs wartet man richtig sehnsüchtig und so ging es mir auch mit dem zweiten Album von  Epysode.  Es erschien am 11.10.2013 via AFM Records und trägt den Titel  Fantasmagoria.  Die vierzehn Tracks wurden im Noise Factory Studio in Belgien aufgenommen. Wie beim Debütalbum war in Sachen Mix und Mastering wieder Jacob Hansen im Hansen Studio in Dänemark aktiv und alle Arrangements stammen abermals aus der Ideenschmiede von Julien Spreutels.


Ihr Debüt-Album  Obsessions  war meine Nr. 1 des Jahres 2011 und auf eine Fortsetzung war ich sehr gespannt. Mastermind Samuel Arkan schrieb eine neue dunkle Episode - File 2 - die auch Querverbindungen zu File Nr. 1 rund um den Bauta-Killer aufweist. Dieses Mal spielt die Story in Alley Spring/Missouri. Die Geschwister Ione  (Tom Englund/Evergrey)  und Amy  (Ida Haukland/Triosphere)  morden dort in Serie, auf abgefahrene Art. Nicht nur Polizist Shawn  (Matt Marinelli/Borealis)  verfolgt ihre Spuren, auch die Journalistin Jordane  (Tezzi Persson/Between The Silence)  jagt die Killer und das mehr aus privaten als aus beruflichen Gründen. Priester Jarno  (Henning Basse/MaYaN)  will die Geschwister jedoch beschützen und sie erretten...


Leichen, Dornen, Rosen, Blut, die Abgründe des menschlichen Denkens, Fühlens und Handelns, Irrungen und Wirrungen, Übernatürliches, Verzweiflung, Hoffnung und mehr – für Spannung ist gesorgt. Alles weitere solltet ihr euch via den Songtexten anhören oder lest es hier nach. Auch File 2 ist wieder genau mein Ding und nebenbei bemerkt würden sich Samuel Arkans Songtexte bestens als Vorlagen für Filme eignen...


Es wird ja dank der modernen Technik immer mehr zur Normalität, dass bei solchen Projekten die Beteiligten ihre jeweiligen Parts in heimatlichen Gefilden aufnehmen und dem Projektleiter zuschicken. Nicht so bei  Epysode,  da wurschtelte keiner allein daheim rum. Samuel Arkan versammelte die Musiker und Sänger im Studio, wo alle gemeinsam aktiv wurden. Das tat den Songs richtig gut, das Endergebnis gefällt mir sehr und kann mich wieder extrem packen.


In der Musik spiegeln sich alle Emotionslagen der Story auf eine faszinierend mitreißende Art und Weise. Harte Doublebass Drumeinsätze, sanfte Klavierpassagen, heiße Bass-Lines, wilde Keyboardtastenakrobatik, das Ganze gewürzt mit orchestralen Klängen, die zielsicher und passend eingebaut sind. Herausragend sind für mich die Gitarren, was die so alles von sich geben, uiuiui, das bringt leuchtende Augen! Und wer hat's gemacht? Den Bass zupft Mike LePond  (Symphony X),  die Drums bearbeitet Léo Margarit  (Pain Of Salvation),  Julien Spreutels  (Ethernity)  ist für alle Tasteninstrumente zuständig und an den Gitarren zaubern Simone Mularoni  (DGM)  und der Chef selbst. Diese fünf Herren harmonieren grandios miteinander und liefern auf ganz hohem Niveau ab.


Neue Story, neue Figuren, daher mussten auch fünf neue Stimmen ran. Samuel Arkan bewies einmal mehr ein verdammt gutes Händchen bei der Wahl der SängerInnen. Bei diesem Konzeptalbum steht jede Stimme für eine der Personen in der Geschichte und die Sänger schaffen es, ihnen Leben einzuhauchen. Sie lassen mich die Texte spüren und setzen mein Kopfkino in Gang. Der Gesang ist immer intensiv und bringt die Gefühle glaubhaft rüber. Ida Haukland, Tezzi Persson, Henning Basse, Matt Marinelli und Tom Englund überzeugen und begeistern mich voll und ganz.


Der Sound ist fantastisch, passend zur Geschichte düster, mystisch, atmosphärisch und emotional. Überwiegend gibt es das massive Brett um die Ohren, die harte Schiene, jedoch mit wunderbar sanften Momenten kombiniert. Die Songs klingen frisch und melodisch, haben Dampf dahinter und eine gewisse Tiefe. Zudem sind sie im Aufbau alles andere als simpel gestrickt. Genaues Hinhören ist Pflicht, bei der Musik sowie bei den Texten.


Lyric-Videos stehen für mich mehrheitlich für das langweilige Einblenden von Texten, aber auch da liefern  Epysode  die Ausnahme von der normal üblichen Darreichungsform. Schaut euch die Clips zu  The Arch  und  Fantasmagoria  an – selten fand ich das Kredenzen der Texte und das Warten auf die nächste Zeile so ansprechend und fast schon spannend gemacht.


Da eine Geschichte erzählt wird, sollte man die CD natürlich bei Track 1 starten und sich den Komplettdurchgang gönnen. Nur so ist der optimale Hörgenuss zu erreichen, den eine gewisse Lautstärke intensiviert. Drei Songs rauszuzupfen geht eigentlich gar nicht - die folgenden hab ich ausgewählt, damit ihr beim Antesten alle fünf Stimmen in ihren Rollen abchecken könnt.

Meine Anspieltipps:

Fantasmagoria  –  gesungen von Ida Haukland, Tom Englund und Henning Basse. Eine berührende, emotionale Ballade, die Stimmen anfangs nur vom Klavier unterlegt. Geniales Gitarrensolo, bei dem auch die anderen Instrumente einsteigen. Traumhaft, wenn Tom und Ida gegen Ende miteinander und im Wechsel alles geben. Über sechs Minuten Gänsehaut pur und feuchte Augen - einer der besten Songs in 2013 überhaupt!

Unreal  –  hier liefert Matt Marinelli gesanglich voll ab. Ich steh auf die Gitarrenparts, den wummernden harten Rhythmus in den Strophen, aber ebenso auf die ganz sanften Klavierklänge am Ende des Tracks.

Now And Forever  –  toller Aufbau, das Tempo wechselt immer wieder hin und her, Tezzi Persson mit heißem Einsatz am Mikro. Gitarren top, insbesondere beide Solos.


Mein Fazit kann ich bei  Fantasmagoria  sehr kurz halten: ich liebe jede Sekunde des Albums und freue mich ab jetzt intensiv auf File Nr. 3! Für mich ist die CD ein Highlight der Sonderklasse, dafür gibt es ein begeistertes Dankeschön an alle Beteiligten und zudem>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
7 von 7 Ankhs

Skarabaeus-Review
plus Skarabäus

Marion Ney / Sarkophag Rocks
11.11.2013
 

 

Epysode-Samuel-Arkan-01-m

Foto> ©2013 by AFM Records
 

 

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