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Graveyard

Lights Out
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Graveyard-Lights Out-m

Tracklist:

 

01. An Industry Of Murder

4:02

02. Slow Motion Countdown

5:35

03. Seven Seven

2:32

04. The Suits, The Law & The Uniforms

4:50

05. Endless Night

2:46

06. Hard Times Lovin'

4:27

07. Goliath

2:49

08. Fool In The End

3:31

09. 20/20 (Tunnel Vision)

5:00

 

 

 

Release: 26.10.2012

 

 

Label: Nuclear Blast

 

 

 

 

 

Format:

 

 

Jewelcase - CD

 

Ltd. Digi Sleeve (Vinyl-Look

 

 

inkl. Patch)

 

 


 

 


Line-Up:

 

Links:

Joakim Nilsson

Gesang, Gitarre

Graveyard Homepage

Jonatan Ramm

Gitarre

Graveyard @ Facebook

Rikard Edlund

Bass

Graveyard @ MySpace

Axel Sjöberg

Drums

Nuclear Blast

 

 

 

Graveyard  brachten am 26.10.12 ihr neues Werk namens  Lights Out  via Nuclear Blast in die Shops. Das komplett analog aufgenommene Album erscheint als normale Jewel-CD und als limitiertes Digi Sleeve im Vinyl-Look inkl. Patch. Beide haben die gleiche Anzahl Songs an Bord, nämlich neun Stück. Und das ist der einzige Minus-Punkt: die standardmäßigen neun Tracks auf  Graveyard  Alben samt ihrer nicht gerade sehr ausufernden Gesamtlaufzeit sind mir einfach zu wenig. Ich genieße gute Musik auf CDs doch gerne etwas länger und ausgiebiger!!!


Somit hätte ich bei diesem Review meine Kritik schon frühzeitig untergebracht. Kommen wir zu dem Positiven an dieser Scheibe und das ist eine Menge. Das dritte Studioalbum der vier Schweden bietet wieder eine hohe Qualität in Sachen Musik und Lyrics. Ich schätze ihre Art, Songs zu schreiben und aufzubauen, sehr. Ihre Texte empfinde ich als besonders interessant, denn die geben was her, setzen sich kritisch mit dem Leben und den Geschehnissen auf diesem Planeten auseinander. Ich mag´s, wenn Songtexte zum Nachdenken anregen und nicht nur nach dem Hauptsache-es-reimt-sich-hinten-Prinzip fabriziert sind.


Sänger und Gitarrist Joakim Nilsson, Gitarrist Jonatan Ramm, Bassist Rikard Edlund und Drummer Axel Sjöberg haben ein exzellentes Händchen dafür, ihre Rock-Nummern und Balladen mit dem Blues und dem Vibe der 70er zu tränken. Ich mag diesen Trip zurück in der Zeit, aber wir reisen auf dem Level der heutigen Technik. Der Sound klingt bestens, er hat einen ganz speziellen Flair, wirkt „alt“, das aber auf eine angenehm frische Art. Sehr gelungen ist auch das Mischungsverhältnis zwischen schnelleren Nummern und wunderbar melancholischen langsamen Titeln. Schon der Opener  An Industry Of Murder  mit dem genialen Alarmsirenen-artigen Einstieg zeigt, welch kreative Köpfe da tätig sind.


Joakim Nilssons Stimme variiert immer und immer wieder, passt sich jedem Song an. Er interpretiert jeden der Texte auf eine eigene, fast schon beängstigend optimale Art und Weise. Die zweistimmigen Einsätze klingen verdammt gut! Die Gitarren – sie rocken, streicheln, wüten, schluchzen, schrammeln - ich liebe sie!!! Bass und Drums runden das Ganze perfekt mit ihren Rhythmusparts ab. Die Gitarren drücken den Nummern ihren speziellen Stempel auf und die Melodien bleiben zumindest bei mir sofort im Ohr hängen. Ich mag die Abwechslung, das intensive Miteinander der Instrumente und vor allem steh ich auf Joakims Gesang.


Zwei Videoclips gibt es bereits, einen zu  Goliath  und einen zu  Endless Night.  Beide sind klasse gemacht, mein Favorit ist aber eindeutig der Zweite. Der Song ist eh etwas schräg und abgedreht und das Video passt dazu wie die Panikattacke zum Albtraum. Ideal umgesetzter flotter Psycho-Trip - besser geht es nicht!


Das Cover bringt den CD-Titel in für mich amüsanter Art auf den Punkt: Lichter aus, ist es finster - also ein dunkles Quadrat, drumherum ein heller Rahmen mit dem Namen der Band und des Albums drin und fertig. Kein großes Artwork-Brimbamborium – schlicht kann auch sehr aussagekräftig sein.


Meine Anspieltipps:

Hard Times Lovin'  –  langsamer Titel, der mich sofort komplett eingefangen hat. Bass und Gitarren kreieren einen ganz außergewöhnlich lässig-heißen Groove und Joakims Stimme bringt mir bei diesem Track dieses angenehme Schaudern. Meine Nr. 1!

Slow Motion Countdown  –  eine ruhige Nummer, die es total in sich hat. Dezente orchestrale Klänge unterlegen diesen Song, der mit 5.35 Minuten die längste Laufzeit bietet und in dieser Zeit immer stärker wird.

The Suits, The Law & The Uniforms  –  wow, gesanglich ganz großartig, etwas schnellerer Beat, der coole Rhythmus geht in die Beine. Alle Daumen hoch für die Gitarren, die eine extrem geile Performance hinlegen.


Lights Out  ist kein Album für die musikalische Hintergrundberieselung. Intensives Zuhören lohnt sich, in musikalischer und textlicher Hinsicht!!! Ein sehr gelungenes Werk von  Graveyard,  das nur leider zu kurz geraten ist. Daher gibt´s keinen Skarabäus, aber>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
7 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
20.11.2012
 

 

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