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MaYaN

Quarterpast
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MaYaN-Quarterpast-m

Tracklist:

 

01. Symphony Of Aggression

7:49

02. Mainstay Of Society

5:25

03. Quarterpast

1:35

04. Course Of Life

6:10

05. The Savage Massacre

5:28

06. Essenza Di Te

2:06

07. Bite The Bullet

5:19

08. Drown The Demon

5:00

09. Celibate Aphrodite

7:20

 

10. War On Terror

4:25

Release: 20.05.2011

11. Tithe

0:52

Label: Nuclear Blast

12. Sinner's Last Retreat

7:39

 

 

 

Format:

 

 

Jewelcase-CD

 

 

 

 


Line-Up:

 

Links:

Mark Jansen

Grunts

MaYaN Homepage

Frank Schiphorst

Gitarre

MaYaN @ Facebook

Isaac Delahaye

Gitarre

MaYaN @ MySpace

Rob van der Loo

Bass

Nuclear Blast

Jack Driessen

Keyboard

 

Arien van Weesenbeek

Drums

 

 

 

 

Gastsänger:

 

 

Floor Jansen, Laura Macri,
Simone Simons, Henning Basse

 

 



MaYaN  –  eine neue Band, aber mit lauter bekannten Musikern an Bord. Gründer ist Mark Jansen  (Epica), der dieses Projekt Anfang 2010 mit einigen Kollegen anging. Noch vor dem CD-Release wurden Umbesetzungen nötig, denn die bestehenden Terminpläne von Sander Gommans und Jeroen Paul Thesseling kollidierten mit denen von  MaYaN. Aber nun steht das Line-Up, das die Songs des Albums  Quarterpast  auch sehr bald live präsentieren wird. Die CD erscheint am 20.05.11 via Nuclear Blast. Produziert wurde die Scheibe von Sascha Paeth.


Die Musiker, die ab dem 19.05. on Stage stehen werden – es sind viele und alles Hochkaräter: die Gitarristen Mark Jansen, Frank Schiphorst und Isaac Delahaye, Bassist Rob van der Loo, Keyboarder Jack Driessen und Drummer Ariën van Weesenbeek. Die Niederländer haben ein paar kleine Problemchen in Sachen Fußball, aber im Bereich Musiker sind sie so was von dicke dabei... Ich lasse an dieser Stelle einfach mal weg, wo die Herren derzeit musikalisch auch noch tätig sind oder vorher tätig waren. Denn hier haben sie einen Musik-Mix eingespielt, der zwar von diversen Bands was hat, aber dann doch nicht zu vergleichen ist - das ist halt  MaYaN. Und wer die Musiker-Namen keiner Gruppe zuordnen kann und es wissen möchte> man scrolle bitte ganz ans Ende der Review...


Der Gesang wird bei  MaYaN  komplett von Gastsängern übernommen. Auf  Quarterpast  kommen Floor Jansen  (ReVamp), Simone Simons  (Epica), Henning Basse  (Sons Of Seasons)  und die italienische Opernsängerin Laura Macrì zum Einsatz. Mark Jansen ist zuständig für die Screams und die Grunts (auf deutsch: grunzen, meint> den Text tief aus der Kehle rauswürgen, eine Art wilder brutaler Sprechgesang). Ich komme nicht mit allen Grunts/Screams klar – generell und unabhängig davon, welche Fachbegriffe auch immer für diese Art des Röhrens benutzt werden. So lange ich den Text verstehen kann, find ich es cool. Wenn aber nur Steinzeitlaute aus den Boxen schallen und ich mich frage, ob gleich die Orks um die Ecke gesaust kommen – nein,danke! Zudem: warum wurde Text geschrieben, wenn er nur als unverständlicher Kauderwelsch gegrunzt wird? Die Krönung ist aber die Kombi Steinzeitlaute plus Musikern, die in einem Tempo loslegen als müssten sie den letzten Bus noch unbedingt erreichen. Dann setzt bei mir ein Fluchtreflex ein und ich rette mich via Stop-Taste. Bei der Musik von  MaYaN  ist das absolut nicht nötig. Es werden verschiedene Grunz-Stile präsentiert, bei allen kann ich die Texte verstehen. Wobei mir zwei der Stile auch ein Grinsen entlocken, denn sie erinnern mich an Riff Raff aus der Rocky Horror Picture Show bzw. an HdR-Gollum. Ich mag´s wirklich!!!


Als Musikstil wird Symphonic Progressive Metal angegeben, auch mal Death Metal und was weiß ich was – sorry, das trifft es alles nicht für mich. Das Album bringt eine sehr interessante Vermischung vieler verschiedenerer Zweige der Metal/Rock-Musik. Sehr hart, sehr heavy, die treibenden Drums, der wummernde Bass, krachende Gitarren, geile Soli, Riffs vom Feinsten, symphonische Keyboard-Parts. Aber genauso hat´s es sehr schöne sanftere Momente, Orchester und Klavier Einsätze, fast experimentellen Sound, Opern-Stimmung und und und... Oftmals alles in einem Track, da die Titel überwiegend verschachtelt sind, vom Härtegrad gerne hin-und her wechseln, auf eine eigene Art melodisch sind und von der Laufzeit her mehrere wahre „Brummer“ geboten werden. Dazu die wirklich tollen und super eingesetzten Stimmen von Floor, Simone, Laura sowie Henning – allein, alle zusammen, nur zwei usw. – alle möglichen Kombis werden geboten und es klingt immer ideal. Dazu die wilden Grunt/Scream-Einsätze, gesprochene Textteile... Der ganze Mix ist sehr schwer zu beschreiben, das muss man einfach gehört haben. Es ist faszinierend, was da zusammen gebraut wurde und was am Ende dabei heraus kam. Eine Kombination, die immer wieder überrascht, begeistert, mitreißt und zum genauen Zuhören zwingt, damit man ja nichts verpasst. Es ist für mich keine CD, die man einfach mal im Hintergrund laufen lässt... Und ich bin extrem gespannt, wie sich das Ganze live umsetzen lässt!!!


Meine Anspieltipps:

Bite The Bullet  –  geht ab, Henning Basse supergenial, alle Stimmen und Instrumente harmonieren optimal miteinander, meine Nr. 1 des Albums. 5:19 ganz besondere Minuten!!!

Course Of Life  –  der Wechsel klare Stimme/Grunts top, das Zusammenspiel der Instrumente – sehr hart und ganz sanft, viele Tempowechsel – so ideal gelungen und da hat´s unter anderem das, was ich mit Riff Raff/Gollum-Grunts meinte ;-)

The Savage Massacre  –  der Titel steigt sehr hart ein, brutale Grunts, dann wieder der extreme Wechsel zum Operngesang und zurück. Zwischendurch Einsatz der anderen Sänger plus super Gitarren-Parts.


Was gefällt mir nicht... zwei Mini-Tracks mit extrem kurzer Laufzeit, die man gerne bei einem anderen Titel vorn oder hinten hätte anhängen können. Der Song  Essenza Di Te  -  das ist mir dann doch zuviel Opern-Style pur. Steh ich nicht so drauf und sorry – mich stört der Titel zwischen den anderen. Ich überspring ihn jedes Mal.


Gesamt gesehen ein besonderes spezielles Hör-Erlebnis, auf sehr hohem Niveau eingespielt. Ein tolles Erstlingswerk, das jedoch noch Luft nach oben lässt. Da kann nur ein sehr genialer zweiter Streich folgen... Von mir gibt es>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
6 von 7 Ankhs


Marion Ney / Sarkophag Rocks
10.05.2011
 



Mark Jansen > Epica, ex-After Forever
Jack Driessen> ex-After Forever
Frank Schiphorst> Symmetry, Marcel Coenen & Friends, Christmas Metal Symphony
Isaac Delahaye> Epica, ex-God Dethroned
Rob van der Loo> ex-Sun Caged, ex-Delain
Ariën van Weesenbeek> Epica, ex-God Dethroned
 

 

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