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Sebastian Bach

Kicking & Screaming
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Sebastian-Bach-Kicking-&-Screaming-m

Tracklist:

 

01. Kicking & Screaming

3:23

02. My Own Worst Enemy

3:52

03. Tunnelvision

3:57

04. Dance On Your Grave

3:35

05. Caught In A Dream

3:48

06. As Long As I Got 

3:47

      The Music

 

07. I'm Alive

4:30

08. Dirty Power

3:13

 

09. Live The Life

3:59

 

10. Dream Forever

4:21

Release: 23.09.2011

11. One Good Reason

4:51

Label: Frontiers Records

12. Lost In The Light

4:37

 

13. Wishin'

5:11

Format:

 

 

Jewelcase-CD

Bonustrack Limited Digipak:

Limited Digipak: CD+DVD

Jumpin’ Off The Wagon

 

 

 

 

 

Bonustrack iTunes exklusive:

 

Ain’t There Yet

 

 



 

Line-Up:

 

Links:

Sebastian Bach

Sänger/Kuhglocke

Sebastian Bach Homepage

Nick Sterling

Elektrische Gitarre,

Sebastian Bach @ MySpace

 

Akustikgitarre,

Sebastian Bach @ Facebook

 

Baritongitarre, Bass

Frontiers Records

Bobby Jarzombek

Drums

 

 

 

 

John 5

Gitarren Track 3

 

 

 

 



 

Kicking & Screaming  lautet der Titel des neuesten Werkes von Sebastian Bach. Das Album erschien am 23.09.11 via Frontiers Records und wurde von Bob Marlette produziert. 13 Titel gibt es auf der normalen Version zu hören, die auch zum Reviewen vorlag. Noch interessanter ist allerdings das Limited Digipak, das nicht nur einen Bonustrack sondern auch eine Bonus-DVD mit jeder Menge Inhalt zu bieten hat.


Meine erste Begegnung mit Sebastian Bachs Stimme liegt schon etwas länger zurück. Damals war er der Sänger der Band  Skid Row  – ich stand sehr auf die Musik und die Wahnsinnsröhre ihres Frontmanns. Er blieb der Musikszene auch später erhalten, war aber ebenso auf anderen Bühnen erfolgreich wie z.B. am Broadway oder als Schauspieler im TV (u.a in der Serie “Gilmore Girls”) sowie als Moderator/Mitglied in Reality Serien bei MTV/VH1. Ich bevorzuge es eindeutig, ihn singen zu hören und die Ankündigung einer neuen CD von ihm war sehr willkommen. Dann konnte ich endlich auf den Play-Button klicken... es folgte ein Genuss der besonderen Art!


Die Liste der beteiligten Musiker ist sehr kurz und knackig, aber man braucht nicht endlos viele, wenn solche Hochkaräter am Werk sind. An den Drums ein altbekannter Name: Bobby Jarzombek  (Fates Warning, Halford, Iced Earth)  beweist auch hier auf höchstem Level seine Qualitäten an der Schießbude. Besonders beeindruckend ist die Leistung und das große Talent von Nick Sterling. Gerade mal 21 Jahre alt, überzeugt er gleich an mehreren Instrumenten und das so was von (elektrische Gitarre, Akustikgitarre, Baritongitarre und Bass). Als Gast greift Gitarrist John 5 bei dem Song  Tunnelvision  in die Saiten. Und das war´s dann auch schon in Sachen Instrumentalisten.


Sebastian Bach am Mikro – seine einzigartige Stimme haut mich einfach weg. Egal ob bei schnellen oder langsameren Nummern bringt er die Texte ideal rüber, transportiert Gefühle aller Art, wobei mir die eher etwas heftigeren schnelleren Passagen besonders liegen. Die Lyrics an sich sind interessant und haben oft diese Auf-den-Punkt-Aussagen wie z.B.  My Own Worst Enemy.  Wobei generell einige Textwiederholungen weniger sehr gut gekommen wären. Das Albumcover von Richard Villa setzt die Musik und Texte der CD arg gut um und es ist auch eins von der Sorte, wo ich über den Erwerb als Poster nachdenken würde.


Es geht ordentlich zur Sache, es rockt und rollt, die Drums krachen, Gitarren und Bass sind klasse eingesetzt. Genial gute Gitarren-Soli werden geboten und ein Bass, der sehr oft besonders hervorsticht und mich total begeistert hat. Es gibt ein volles Brett um die Ohren, was für mich an einigen Stellen gerne sogar noch ne Schippe härter hätte ausfallen dürfen. Die Tracks sind abwechslungsreich, haben einen interessanten Aufbau – da wurde mit viel Ideenreichtum ran gegangen. Mal hat´s einen coolen lässigen Rhythmus, oft ordentlich Speed oder auch mal diesen gewissen sanfteren Touch. Manche Songs bleiben sofort hängen, bei anderen brauchte ich den zweiten Anlauf, aber dann entwickelten auch sie sich zu den reinsten Ohrwürmern. Das Ganze wird frisch, mit Voll-Stoff-Power und Begeisterung serviert.


Zum Titeltrack  Kicking & Screaming  gibt es einen netten Videoclip. Bei mir war „Watching & Smiling“ angesagt. Grinsen musste ich über das geschickt eingesetzte Quoten-Klischee-Model, auf das nicht verzichtet wurde. Sie posiert rein dekorativ und sinnfrei vor einer Wand. Die Musiker allein hätten es voll und ganz getan. Zum Glück sind überwiegend sie im Bild zu sehen, in voller Action an ihren Instrumenten und das kommt nun mal verdammt gut.


Meine Anspieltipps:

Kicking & Screaming  –  ein Hammer-Track, der Refrain ist zum Niederknien, speziell da spielt Sebastian für mich seine stimmlichen Qualitäten extrem gut aus.

Dance On Your Grave  -  geht irre ab und der Bass kriegt einen dicken Sonderpunkt für optimal schmissigen sehr coolen Einsatz.

One Good Reason  –  der Gitarreneinsatz nur der Wahnsinn, ich steh auf den Aufbau des Songs und als Sahnehäubchen zur Musik Sebastians Stimme in Hochform.


Eine CD, die Lust auf mehr macht und vor allem einen ständigen Check der Tourdaten von Sebastian Bach abverlangt. Diese Songs mal live hören zu können – sicher ein Hochgenuss. Ich stehe sehr auf diese Art von Rockmusik, weil sie einfach ins Ohr, in die Beine und ins Blut geht ;-) Meine Wertung für  Kicking & Screaming>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
6 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
05.11.2011
 

 

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