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SOiL

Whole
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Soil-Whole-m

Tracklist:

 

01. Loaded Gun

2:53

02. The Hate Song

3:12

03. Ugly

3:46

04. Way Gone

3:32

05. Psychopath

2:43

06. Shine On

3:24

07. Wake Up

3:04

08. Amalgamation

3:35

09. My Time

3:04

 

10. Little Liar

3:34

Release: 16.08.2013

11. One Love

4:48

Label: AFM Records

 

 

 

 

 

 

 

 

Formate:

 

Erstauflage als Digipak

 

 

 

 

 

 



Line-Up:

 

Links:

Ryan McCombs

Sänger

SOiL Homepage

Adam Zadel

Gitarre

SOiL @ Facebook

Tim King

Bass

SOiL @ Twitter

 

 

 

Gastmusiker:

 

AFM Records

Will Hunt

Drums & Percussion

 

Mike Mushok

Gitarre

 

 

 



Whole  lautet der Titel des neuen Albums von  SOiL,  das am 16.08.13 via AFM Records erscheinen wird. Elf Tracks haben die Jungs mit Produzent Ulrich Wild eingespielt.


Diese amerikanische Band gründete sich 1997 und landete 2001 den ganz großen Wurf mit ihrer ersten Major Label Veröffentlichung namens  Scars.  Wie so oft würfelte es auch bei dieser Truppe das Line-Up in den folgenden Jahren durcheinander und erst im Oktober 2011 kam es zur Reunion mit dem Original-Sänger Ryan McCombs, um mit einer Tour den zehnten Geburtstag ihres Albums  Scars  zu feiern. Dabei wurde das ausverkaufte Konzert in London aufgenommen und unter dem Titel  Re-LIVE-ing The Scars  am 08.05.12 als DVD veröffentlicht. Als Ryan Ende 2011 dann seine damalige Combo  Drowning Pool  verließ, kam es zu einem endgültigen Neuanfang mit seinen alten  SOiL  Kollegen Gitarrist Adam Zadel und Bassist Tim King.


Logische Konsequenz: neue Songs wurden geschrieben, man ging ins Studio und nun wird uns das Endergebnis auf Silberling kredenzt. Die Drei holten sich Unterstützung – Will Hunt spielte Drums und Percussion auf dem Album. Einen weiteren Gast gibt’s bei  Wake Up  zu hören. Mike Mushok von  Staind  steuerte ein Solo zu diesem Song bei.


Laut Musik-Schubladenangabe liefern mir  SOiL  Alternative/Metal – aaaha, klang verheißungsvoll, könnte wohl für mein Prädikat „Mag ich“ in Frage kommen. Ich muss zugeben, dass ich keinen der fünf Vorgänger von  Whole  kannte. Die - wieder einmal rein digitale – Single Auskopplung  Shine On  war die erste Nummer, die ich überhaupt zu Gehör bekam. Beeindruckend, ein Wechselbad an Gefühlen, die Stimme genau mein Ding und die Musik einfach nur heiß. Der dazu gedrehte Videoclip setzt die Stimmungen des Texts optimal in Bildern um. Meine Neugier auf die restlichen zehn Tracks der CD schnellte auf die höchste Stufe...


Ich war schon nach dem ersten Hördurchgang hin und weg. Ryan McCombs trifft bei mir stimmlich und auch mit seinem Songwriting voll ins Schwarze. Er variiert, sein Gesang klingt immer wieder anders, durchgehend intensiv, leidenschaftlich und kraftvoll, das geht unter die Haut. Schön wild wird’s, wenn er loswütet, Gas gibt, oh yeah ;-) Ryan hat mir mehr als nur einmal Gänsehaut verpasst. Die Musik ist eine heftig fesselnde Kiste! Was die Instrumente von sich geben – holla! Das kracht enorm und zwar auf eine sehr kreative Art und Weise. Klingt oftmals nett anders, stellenweise richtig ausgefallen – passt doch eher „Alternative“ und weniger „Metal“. Ausgiebiges Hinhören lohnt sich, da hier nicht nur die Gitarre Glanzpunkte mit den Riffs und Soli liefert. Die Drums sind ideal eingesetzt und der Bass brilliert mehrfach auf ganz hohem Level. Mein absolutes Highlight der Rhythmusabteilung ist der Song  Ugly.


Eine sehr nette Geste:  Shine On  ist den treuen  SOiL  Fans gewidmet, die ihrer Band über eine so lange Zeit den Rücken stärkten. Und ich kaufe den Jungs dieses „Danke sagen“ ab, es wirkt nicht wie eine rein verkaufsfördernde Schleim-Taktik, die mir bei gewissen Bands/Musikern so gewaltig gegen den Strich geht...  Amalgamation  ist in Sachen Text eine kleine Besonderheit, Ryan nahm die Titel einiger Songs aus seinen Zeiten mit  SOiL  sowie  Drowning Pool  und strickte sie in die Strophen ein. Natürlich keine brandneue Idee, aber halt interessant und clever umgesetzt.


Elf Tracks mit recht kurzen bis normalen Laufzeiten sind natürlich ein bisschen wenig, ich hätte mir liebend gerne noch zwei-drei mehr angehört. Zudem fehlt mir eine Nummer, die durchgehend im gemächlicheren Tempo unterwegs ist bzw. wäre eine klassische Ballade – nur Stimme und Gitarre – etwas gewesen, das ich verdammt gerne von  SOiL  gehört hätte.


Anspieltipps:

One Love  –  fasziniert mich extrem, beginnt langsam und sehr intensiv, die Strophen eher sanft, der Refrain mit viel Power. Nach zwei Minuten „kippt“ der Song, geht tierisch ab und endet schließlich mit recht abgedrehten Tönen.

Shine On  –  wechselt mehrfach zwischen verschiedenen Härtegraden, gesanglich klasse, der Rhythmus ist heiß.

The Hate Song  –  schräger Gitarreneinsatz in den Strophen, superstarke Drums. Die Art, wie die Vocalparts mit den Instrumenten „spielen“ - super!


Whole  ist ein besonderes Hämmerchen, das sich bei mir gerade bewusstlos läuft. Dafür gibt’s begeisterte>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
6 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
08.08.2013
 

 

SOiL-01-m

Foto> ©2013 by AFM Records
 

 

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