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Staind

Staind
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Staind-Staind-m

Tracklist:

 

01. Eyes Wide Open

3:30

02. Not Again

4:34

03. Failing

5:26

04. Wannabe (feat. Snoop Dogg)

3:49

05. Throw It All Away

4:24

06. Take a Breath

3:56

07. The Bottom

4:15

08. Now  

3:44

09. Paper Wings

4:21

 

10. Something To Remind You

4:07

Release: 09.09.2011

 

 

Label: Roadrunner Records

 

 

 

 

 

Format:

Bonustracks Deluxe Edition:

 

Jewelcase - CD

11. Spleen (Live in Houston)

Deluxe Edition: CD+DVD

12. For You (Live in Houston)

 

 

 

 

 

 


Line-Up:

 

Links:

Aaron Lewis

Sänger

Staind Homepage

Mike Mushok

Gitarre

Staind @ MySpace

Johnny April

Bass

Staind @ Facebook

Will Hunt

Drums

Roadrunner Records

 

 

 

Staind  veröffentlichen ihr siebtes Album am 09.09.11 via Roadrunner Records. Der Titel ist einfach zu merken – heißt wie die Band>  Staind.  Am Mischpult war Johnny K im Einsatz.


Ich liebe diese amerikanische Band vor allem wegen ihrer Texte und ihrer Art, alle möglichen Emotionen in Musik und Worten auszudrücken. Und natürlich wegen der Stimme von Aaron Lewis. Für mich ist er einer der besten Sänger in Sachen Rock und er setzt die Lyrics immer auf den Punkt um. Egal, ob er Frust, Wut und Ärger heraus schreit oder gefühlvoll singt – er hat´s optimal drauf. Was er mit seinen Stimmbändern produziert, so leidenschaftlich, so intensiv... das haut mich auf jeder ihrer CDs einfach nur weg!!! Auch wenn Aaron Lewis gesangliche Unterstützung von seinen Kollegen bekommt, ist das bestens umgesetzt - die zwei- bzw. mehrstimmigen Parts passen ideal.


Meiner Meinung nach ist es eins der härtesten  Staind  Alben. Der Einsatz der Instrumente ist ideal abgestimmt. Man spürt deutlich, dass diese Männer schon etwas länger zusammen Musik machen, Songs schreiben, auftreten. Was Gitarrist Mike Mushok, Bassist Johnny April und Schlagzeuger Jon Wysocki (verließ die Band nach den Aufnahmen zum Album) eingespielt haben, ist sehr sehr beeindruckend und fesselnd. Der Bass wummert, die Drums krachen und die Gitarren sind hart, treibend... von kreischend bis streichelnd wird alles geboten. Die Leistung der Herren an den Instrumenten> Hammer, ein ganz hohes Niveau ist angesagt.


Staind  spielen keinen Vollgas-Rock. Mit sehr viel Speed kommt nur  Now  angedonnert. Die meisten Titel haben eher ein mittleres Tempo, aber alle sind total energiegeladen, schön hart, immer melodisch und interessant im Aufbau. Ein enormes Brett an Musik kommt aus den Boxen, da muss der Lautstärkeregler einfach mehr nach rechts. Ich bin ehrlich, mit Kopfhörer kann ich mir ihre CDs nicht anhören. Das muss in den Raum rein, um den vollen Sound-Genuss zu haben.


Die Tracks sind düster und rau, aber die CD endet mit einem Highlight der sanften Art. Die Texte kommen ehrlich frei von der Leber und so einige Themen werden in mehr als deutlicher Ansage abgehandelt. Ein Beispiel: in dem Titel  Wannabe  bekommen gewisse Internet-User ordentlich einen auf den Deckel. Unterstützung bekommen  Staind  auf diesem Track von Rapper Snoop Dogg, der coole Rap-Parts beisteuert. Die Songs haben tolle Harmonien, gehen gut ins Ohr, selbst wenn Aaron Lewis seinen Frust raus lässt wie in  Paper Wings  oder viele Screams einsetzt wie bei  Eyes Wide Open.  Film-Freaks könnte der Track  The Bottom  bekannt sein, denn er gehört zum Soundtrack von “Transformers 3”.


Meine Anspieltipps:

Something To Remind You  –  das ist die Art Hammer-Ballade, auf die ich so sehr stehe. Nur Gitarre, sanft untermalend, dazu die Stimme von Aaron... ein Text, der mich arg berührt... Gänsehaut hoch drei und ja, auch Tränen in den Augen... somit ein Juwel.

The Bottom  –  beginnt mit gebremsten Tempo, irgendwann im Song kommt ein Zwischenstück, bei dem es richtig hart zur Sache geht. Die gesungenen Parts sind einfach nur genial und die Instrumente powern voll Stoff.

Not Again  –  Midtempo-Nummer, haut aber voll rein, gesungene und wütende Parts wechseln sich ab, mehrstimmiger Gesang im Refrain. Dieser Titel wurde als erste Single ausgekoppelt und man hat einen sehr ansprechenden Videoclip dazu gedreht.


Enttäuschend für mich: man wartet so lange auf „Nachschub“, dann endlich kommt das Album und hat in der normalen Version nur 10 Titel... Mann, mir schwoll die Krawatte gewaltig. Ich habe mir die Deluxe Edition bestellt – zwei Songs mehr plus DVD mit dem „Making Of  Staind“  dazu – das klingt in Sachen Inhalt etwas besser. Diese Version hat auch ein anders eingefärbtes Cover.


Meine Bewertung fällt vielleicht unerwartet aus – Fakt ist, dass die 10 Songs viel zu wenig sind, aber sie haben mich total geflasht. Und ich hab endlich wieder eine Ballade geliefert bekommen, die mich total faszinieren konnte. Daher gibt es trotzdem volle Punktzahl und dazu den Skarabäus, was  Staind  zu einem Favoriten in meinen persönlichen Jahrescharts macht.
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
7 von 7 Ankhs

Skarabaeus-Review
plus Skarabäus

Marion Ney / Sarkophag Rocks
04.09.2011
 

 

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