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Status Quo

 Aquostic
Stripped Bare

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Status-Quo-Aquostic-Stripped-Bare-m

Tracklist:

 

01. Pictures Of Matchstick Men

3:37

02. Down The Dustpipe

2:40

03. Nanana

2:55

04. Paper Plane

3:37

05. All The Reasons

3:07

06. Reason For Living

3:20

07. And It's Better Now

3:41

08. Caroline

3:12

09. Softer Ride

2:56

 

10. Claudie    

3:57

Release: 17.10.2014

11. Break The Rules

3:09

Label: earMUSIC

12. Down Down

2:36

 

13. Rain

3:56

 

14. Rockin' All Over The World

2:40

 

15. Again And Again

3:20

Format:

16. Whatever You Want

3:20

Jewel-CD

17. What You're Proposing

2:04

Vinyl Doppel-LP

18. Rock'n'Roll

2:42

Box-Set <Inhalt>

19. Don't Drive My Car

3:10

 

20. Marguerita Time

3:19

 

21. Burning Bridges

3:45

 

22. Rock 'Til You Drop

2:48

Links:

 

 

Status Quo Homepage

 

 

Status Quo @ Facebook

Tracklist 7’ Single (Box-Set):

 

Status Quo @ YouTube

01. Mystery Song/Little Lady (Medley)

earMUSIC

02. Claudie (Strings Mix)

 

 

 

 

 

 

Line-Up:

 

Francis Rossi

Gesang, Gitarre

Rick Parfitt

Gesang, Gitarre, Ukulele

Rhino Edwards

Bass, Gitarre

Leon Cave

Drums, Gitarre

Andrew Bown

Gitarre, Mandoline

 

Harmonica, Piano

 

 

Gastmusiker:

 

Alison Dods

Violine

Amy Smith

Background-Sängerin

Geraint Watkins

Akkordeon

Howard Gott

Violine

Lucy Wilkins

Violine

Martin Ditcham

Percussion

Natalia Bonner

Violine

Sarah Wilson

Cello

Sophie Sirota

Viola

 

 

 

 


EarMUSIC veröffentlicht am 17.10.2014 ein neues Album von  Status Quo. Es trägt den Titel  Aquostic Stripped Bare, wurde in Francis Rossis Studio eingespielt, von Gregg Jackmann aufgenommen sowie gemischt und von Mike Paxman produziert. Man hat die Wahl zwischen drei Varianten: CD, Doppel-LP oder einem Box-Set. Letzteres enthält neben dem Silberling zusätzlich ein exklusives T-Shirt, ein Mousepad, Poster, Bilder und vor allem noch eine Schippe mehr Musik in Form einer 7' Single. Darauf gibt es mit  Mystery Song  und  Little Lady  zwei Nummern zu hören, die auf der CD nicht enthalten sind, plus einer String-Version von  Claudie.


Als ich die Info über dieses Werk zum ersten Mal las, war ich zugegebenermaßen etwas irritiert. Auf Anhieb wollte  Status Quo  und Akustik-CD in meinem Kopf nicht recht zusammen passen. Etwas später folgten weitere Details, zudem die Trackliste und das Cover. Quo ohne Strom, aber mit Streichern, Akkordeon, Ukulele... und das bei diesen Songs... Ich war verunsichert und hatte sehr große Bedenken, ob mir das gefallen wird.


Das Coverfoto wurde von Bryan Adams geschossen, den viele von euch sicher eher als Rock-Sänger kennen (z.B.  Summer Of 69). Die beiden Quo-Urgesteine Francis Rossi und Rick Parfitt, nur mit ihren Gitarren bekleidet – “Stripped Bare” ideal umgesetzt und bildlich eingefangen. Sie zogen unter den Saiteninstrumenten blank, vor allen Dingen aber musikalisch... und darauf war ich sehr gespannt! Als die CD zum Reviewen reingesegelt kam, ging ich mit flauem Gefühl im Magen an den Download.


Die Tracklist umfasst 22 Songs, quer durch die Alben ihrer inzwischen über 50jährigen Laufbahn ausgewählt. Sie reflektieren das bisherige musikalische Wirken von  Status Quo  auf eine spezielle Art und präsentieren zeitgleich eine andere, bisher unbekannte Seite der Band. Alle Nummern wurden komplett überarbeitet und kommen in einem neuen Gewand daher. Man hat nicht einfach nur den Saft abgedreht und klimpert stromlos vor sich hin... AQUOstic  und „Quo Classics as you never heard them before“ treffen es genau auf den Punkt, denn diese Akustik-Session à la  Status Quo  hat es gewaltig in sich! Es ist trotzdem irgendwie typisch für die Jungs: zuerst ziehen sie konsequent jahrzehntelang ihr Ding durch und jetzt schmeißen sie das mal kurz ebenso konsequent in Gänze über den Haufen. Und ich denke, sie hatten einen Heidenspaß dabei!


Mein erster Hördurchgang geriet zu einem Wechselbad der Gefühle... oder war's doch eher eine Achterbahnfahrt? Ich kannte jeden der Songs und nun waren sie mir sehr fremd. Viele konnten trotzdem umgehend punkten, andere lehnte ich komplett ab. Letzteres änderte sich allerdings beim zweiten und dritten Durchlauf. Ich musste einfach nur die Originale los- und den  Aquostic  Style zulassen.


Diese Versionen unterscheiden sich teilweise gewaltig von den Originalen, klingen total anders. Mal geht’s mehr in Richtung Rock'n'Roll der Sechziger, ebenso wurden Blues, Folk und Country Elemente mit eingebaut. Es rockt, es swingt, es groovt – mein Kopfkino schaltete auf verschiedene Kanäle: mal beamt es mich in den Romantik-Modus, mal erwischt mich ein Lagerfeuer-Feeling, mal tanz ich in einem Pub in Irland, aber überwiegend sehe ich Schmalztollen und Petticoats wippen.


Auf die Mundharmonika steh ich sowieso und genieße jeden Ton. Ich hätte es aber nie für möglich gehalten, dass mich das Akkordeon so begeistern kann. Das bringt eine tolle Stimmung in die Nummern, überwiegend schmissig, aber gefühlvoll kann die Quetschkommode ebenso. Die Akustikgitarren samt Ukulele machen einen Top-Job, die Rhythmussektion fegt mit Schmackes über's Parkett. Die Violineneinsätze sehe ich etwas zwiegespalten – manche Parts sind mir etwas zu zuckersüß geraten, mehrheitlich gefällt mir das Gefiedel aber wirklich gut. Der Gesang kommt bei  Aquostic  definitiv intensiver zur Geltung und somit natürlich auch die Texte. Einen Vorgeschmack auf den Inhalt dieser CD gibt es in diesem Trailer und dem Lyric-Video zu  And It's better Now.


Ganz ohne Kritik komme ich nicht aus... Was mir richtig auf den Senkel geht sind die Frauenstimmen im Background-Chor. Ich mag's absolut nicht, mich stört es und passt für mich auf keinen Fall rein. Einen Song empfinde ich als Totalausfall. Don't Drive My Car  ist im Original schon keiner meiner Favoriten und in der  Aquostic  Version nerven die Violinen ebenso wie das weibliche Geträllere, neee, das geht gar nicht.


Anspieltipps:

Again And Again – hat für mich die stärkste Mutation erlebt. Lehnte ich beim ersten Hören total ab und inzwischen lieb ich diese Version heiß und innig. Purer Rock'n'Roll von anno Tobak, samt dem damals gern genommenen gesanglichen kleinen Kickser drinne, Bass und Akkordeon liefern den typischen Style... und irgendwie sehe ich hier wie bei vielen anderen Tracks im Geiste, wie die Herren Quo den Hüftschwung von Elvis üben... ;-)

Down Down – was für eine heiße, schmissige Version - dieser Beat geht voll in die Beine und ich tanze mit einem breiten Grinsen durch die Bude.

Down The Dustpipe – von je her einer meiner speziellen Favoriten und in dieser Akustikgitarren-Version mit Quetschkasten-Swing zum Mundharmonika-Groove unwiderstehlich gut.


Ob sie wohl auf der kommenden Tour einen  Aquostic  Block einfügen? Ich würde es mir wünschen. Die Konzertdaten findet ihr übrigens unter meiner Ankh-Bewertung.


Mein Fazit: diese Seite von  Status Quo  ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber im Endeffekt mitreißend, auf eine eigene Art frisch, frech und witzig. Zudem ein genialer Schachzug, um alte Fans zu überraschen, neue hinzuzugewinnen und gewissen Dauer-Kritikern einen der anderen Art zu spielen. Aus alt mach neu clever umgesetzt – ich hab verdammt viel Spaß damit! Dafür gibt’s begeisterte>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
6 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
09.10.2014
 

 

Status Quo on Tour in Deutschland

Very Special Guest: Lou Gramm

17.11.14

Dresden

Messe Dresden - Halle 1

18.11.14

Kiel

Sparkassen-Arena

20.11.14

Magdeburg

Stadthalle

21.11.14

Schwerin

Sport- und Kongresshalle

22.11.14

Erfurt

Thüringen-Halle

24.11.14

Saarbrücken

Saarlandhalle

26.11.14

Augsburg

Schwabenhalle

28.11.14

Krefeld

KönigPALAST

29.11.14

Lingen

EmslandArena

01.12.14

Mannheim

Rosengarten Mozartsaal

02.12.14

Freiburg

Messe Freiburg - Rothaus Arena


 

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