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Tanzwut

Weiße Nächte
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Tanzwut-Weiße-Nächte-mm

Tracklist:

 

01. Weiße Nächte

4:47

02. Wie Phönix aus der Asche

4:58

03. Gift

3:52

04. Bei Dir

5:59

05. Ein wahrer Spielmann

3:40

06. Rückgratreißer

4:25

07. Du bist nicht Gott

4:25

08. Wenn der letzte Vorhang fällt

4:14

09. Folge Deinem Herzen

3:49

 

10. La Filha Dau Ladre

4:50

Release: 16.09.2011

11. Königin der Nacht

3:42

Label: Teufel Records

12. Pest und Teufel

4:33

 

 

 

Format:

 

Jewelcase-CD

 

 

 

 

 

 

 


Line-Up:

 

Links:

Teufel

Sänger

Tanzwut Homepage

Martin Ukrasvan

Gitarre

Tanzwut @ MySpace

Der Zwilling

Bass

Tanzwut @ Facebook

Shumon

Drums

 

Jagbird

Synthesizer

Teufel Records

Ardor

Dudelsack

 

Thrymr

Dudelsack

 

 

 

 

Weiße Nächte  ist der Titel des neuen Albums von  Tanzwut.  Es erscheint am 16.09.11 via Teufel Records. Die Band ist ja in zwei Varianten tätig – diese CD wurde von der Rockformation eingespielt und es ist ihr erstes Werk in der neuen Formation. Ihre Musik gehört zur Abteilung Mittelalter-Rock. Bei  Tanzwut  tat sich seit Herbst 2010 ja einiges, was ihr hier und da nochmals nachlesen könnt.


Das Band Line-Up hat sich zwar verändert, aber der Musik hat das nicht geschadet – die ist nach wie vor typisch  Tanzwut.  12 Tracks werden dargeboten, die meisten davon mit viel Schwung, der in die Beine geht und zum Tanzen animiert. Aber mit  Bei Dir  und  Wenn Der Letzte Vorhang Fällt  sind auch langsamere Titel vertreten. Die Texte sind fast ausschließlich in deutscher Sprache geschrieben, in einem Deutsch der anderen Art und somit sehr erfrischend :-) Das ist kein Rumgeschmalze in meiner Muttersprache und auch nicht die ultra-moderne „Hey Alter, wat geht ab“-Variante. Es ist ein für das Ohr angenehmes teilweise eher „altes“ Deutsch und wird mit viel Herzblut inklusive deutlicher Artikulation vom Herrn Teufel vorgetragen. Er war in Bestform hinterm Mikro tätig, kommt diabolisch gut ;-) Es lohnt sich, den Texten intensiv zu lauschen!  La Filha Dau Ladre,  ein traditioneller Song aus der Provence, kam bereits auf dem Album  Morus Et Diabolus  zum Einsatz und ups... hier ist er auch schon wieder. Der einzige nicht-deutsche Text und ich versteh kaum ein Wort - hört sich aber sehr gut an. Trotzdem frage ich mich, warum bei nur 12 Tracks an Inhalt dieser Song hier erneut eingesetzt wurde...


Drummer Shumon, Bassist der Zwilling und Gitarrist Martin Ukrasvan hauen richtig schön hart rein, Ardor und Thrymr gehen mit ihren Dudelsäcke ab, rocken kräftig mit und Jagbird ist mit seinem Synthesizer eher dezent zu hören. Bei ruhigeren Nummern haben alle Instrumente den sanfteren Gang drin und sie harmonieren generell optimal miteinander. Viele Songs werden durch die Dudelsäcke sehr speziell, klingen ganz besonders, haben den gewissen Touch und die Pfeifen sind wirklich sehr clever in die Songs eingebunden. Manche Bands dieses Genres übertreiben es für meinen Geschmack mit dem Einsatz der eher altertümlichen Instrumenten – bei  Tanzwut  finde ich das Mischungsverhältnis ideal! Live werden die neuen Songs sicher sehr heiß abgehen.


Weiter oben hab ich ja schon einen Kritikpunkt eingefügt, aber das bleibt nicht der einzige... Arg viele Textpassagen werden sehr oft wiederholt, was absolut nicht mein Ding ist. Mit dem Song  Rückgratreißer  komme ich nicht klar. Normal steh ich auf total abgedrehte Songideen. Text und Gesang sind beide etwas „irre“ und am Anfang geht’s auch, aber dann macht mich der Track nur noch... nervös trifft es wohl am Besten. Und jetzt darf mich jeder als zu zart besaitet einsortieren, aber die auf dem Cover dargestellte Situation samt der Pistole auf dem Tisch – neee, gefällt mir gar nicht. Ich mag Waffen überhaupt nicht, gemalt geht noch, aber so wie hier ist es nicht ok für mich... meine Meinung...


Meine Anspieltipps:

Bei Dir  –  wunderschöner langsamer Titel mit dem gewissen Tiefgang, sanfte Strophen, der Refrain hat mehr Schmackes. Fast schon leidende Dudelsäcke und die intensive Stimme von Teufel machen den Song sehr besonders.

Gift  –  ein munterer Rhythmus, der in die Beine geht, Teufel singt die Strophen so schön leicht angeschrägt, macht Spaß, geht ins Ohr.

Weiße Nächte  –  die Dudelsäcke legen in ruhigerer Art los, dann setzt die Gitarre heavy ein, Refrain geht ab, aber die Strophen sind der Hit.


Die sieben Herren haben einen sehr interessanten Mix zusammengebraut. Vom Tempo und vom Rhythmus her abwechslungsreich, die Melodien gehen ins Ohr, alle Titel haben eine gewisse Power und einige zudem eine angenehme Zartheit, bieten gute Texte und stecken den Zuhörer mit Tanzwut an> mal mehr wilder Stil, mal Slow-Fox :-) Und einen Songtitel sollten sich so einige Menschen auf diesem Planeten hinter den Spiegel stecken>  Du Bist Nicht Gott  –  oder noch besser> sie sollten den ganzen Text intensiv studieren. Von mir bekommt  Weiße Nächte>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
5 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
08.09.2011
 

 

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