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Timo Tolkki´s Avalon

The Land Of New Hope
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Timo-Tolkkis-Avalon-The-Land-Of-New-Hope-m

Tracklist:

 

01. Avalanche Anthem

4:52

02. A World Without Us

5:42

03. Enshrined In My Memory

4:05

04. In The Name Of The Rose

4:26

05. We Will Find A Way

4:24

06. Shine

3:36

07. The Magic Of The Night

4:42

08. To The Edge Of The Earth

5:01

09. I’ll Sing You Home

5:01

 

10. The Land Of New Hope

8:53

Release: 17.05.2013

 

 

Label: Frontiers Records

 

 

 

 

 

Format:

 

 

Jewelcase-CD

 

Ltd. Digipak (CD + DVD)

 

 

Vinyl 2LP

 

 



 



Line-Up:

 

Links:

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Frontiers Records

 

 

 

 

 

Frontiers Records veröffentlicht am 17.05.2013 das Album  Timo Tolkki´s Avalon  -  The Land Of New Hope.  Diese kurze Info allein machte mich schon sehr neugierig und als die beteiligten Musiker bekanntgegeben wurden, steigerte sich die Neugier noch. Es handelt sich bei diesem Projekt um eine Metal-Oper. Scheint momentan eine fruchtbare Jahreszeit für diese Musik-Variante zu sein... Die normale Version enthält eine CD mit zehn Tracks und bei der Deluxe Edition gibt’s zusätzlich eine DVD. Sie beinhaltet eine 30minütige “Making Of The Album” Dokumentation und zwei Promo-Videoclips. Zum Reviewen lagen mir die Songs vor.


Timo Tolkki kenne und schätze ich als Songwriter und Gitarrist schon ewig lange, natürlich dank  Stratovarius.  Nach seinem Ausstieg habe ich sein Wirken interessiert verfolgt und es machte mich traurig als dieser Könner über´s Aufhören nachdachte. Die Idee zu diesem neuen Werk hat Timo mit Serafino Perugino, dem Chef von Frontiers Records, entwickelt. Ist doch faszinierend, was so alles beim netten Plaudern entstehen kann. Ein Programmpunkt für das Album war unter anderem, den  Stratovarius  Sound von anno dunnemals frisch belebt mit einzubinden. Ich werde jetzt trotzdem nicht in endlose Vergleiche verfallen, denn im Endeffekt geht es hier definitiv nicht um eine Art  Stratovarius 2.0.


Musik verbinde ich weniger mit den technischen Details sondern mehrheitlich mit den Gefühlen, die sie bei mir auslöst. Und ich wiederhole mich da gerne: heutzutage kann man jede neue Band/Projekt mit Unmengen anderer vergleichen, jede kleine Kleinigkeit irgendwem zuordnen, doch damit versaut man sich meiner Meinung nach den optimalen Genuss an Neuem. Ich bevorzuge es, mich lieber rein auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und das heißt heute  Timo Tolkki´s Avalon The Land Of New Hope.


Die Konzept-Story ist genau mein Ding: sie spielt im Jahr 2055, nach Naturkatastrophen liegen die Städte in Trümmern. Infrastruktur, Kommunikationswege – alles zerstört. Wir begleiten eine kleine Gruppe Überlebender auf der Suche nach dem heiligen Ort The Land Of New Hope, der laut einem sehr alten Märchen existieren soll. Auf ihrer Wanderung treffen sie eine Seherin, die ihnen den Weg zeigt und von dem Wächter erzählt, der dieses Land schützt. Passieren lässt er nur Menschen, die reinen Herzens sind. Die Gruppe zieht weiter, ihrem endgültigen Schicksal entgegen... Die Geschichte wird eindrucksvoll in bildlicher Form auf dem Cover umgesetzt, mit einer Kreation von Stanis W. Decker, die mir sehr sehr gut gefällt.


Mein Kopfkino funktioniert immer bestens. Bei Konzept-Alben startet ein kleines Filmchen in meinem Schädel und Timo Tolkki hat zumindest für meine „Schauspieler“ die singenden Synchronstimmen passend ausgesucht. Die Hauptrollen erfüllen Elize Ryd  (Amaranthe)  und Rob Rock  (Impellitteri)  mit Leben, die Nebenrollen sind ebenso hochkarätig besetzt, mit Sharon Den Adel  (Within Temptation),  Michael Kiske  (Unisonic),  Russell Allen  (Symphony X)  und Tony Kakko  (Sonata Arctica).  Den Operngesang steuert Magdalena Lee bei. Auch bei den beteiligten Musikern bekam ich leuchtende Augen. Gitarre und Bass übernahm der Chef selbst, Alex Holzwarth  (Rhapsody Of Fire)  lässt die Drums donnern und gleich drei Keyboarder kommen zum Einsatz, die da wären: Jens Johansson  (Stratovarius),  Derek Sherinian  (Black Country Communion)  und Mikko Härkin  (Sonata Arctica).


Das Album hat mich schon beim ersten Anhören komplett eingefangen. Ich stehe total auf die Stimmen, die Texte, den kreativen Songaufbau, den Tempomix und die Art, wie die Nummern sich verändern. Die Gitarrensoli sind wie erwartet allererste Sahne, die Klavierparts gefühlvoll, die Keyboards genau so wie ich sie mag. Die Drums gefallen mir ausnehmend gut. Kein Doublebass-Dauerfeuer, aber immer kraftvoll und auf den Punkt. Bei Rock & Metal Opern hab ich oft das Problem, dass mich das Orchester erschlägt, ihr Sound für meine Ohren einfach zu bombastisch angelegt ist und der Gesang darin etwas verloren geht. Hier ist das absolut nicht der Fall. Die Stimmen und die normalen Instrumente stehen im Vordergrund und das Orchester hält sich dezent, aber intensiv aufspielend im Hintergrund. Es kommt sehr selten vor, dass ich den Orchestereinsatz über die Maßen lobe, bei dieser CD ist es allerdings ein Muss. Dem dafür zuständigen Sami Boman gebührt mein spezieller Dank.


Einen Videoclip gibt es zu  Enshrined In My Memory.  Ok, den Song hätte ich nicht ausgewählt und das Video an sich sagt mir auch nicht so sehr zu, erinnert mich eher an ein Werbefilmchen. Wenn sie Elize und Timo wenigstens - entsprechend gewandet - vor dem überdimensionalen Cover agieren lassen hätten... Ist aber, wie alles im Leben, Geschmackssache!


Den bestmöglichen Genuss erreicht man, wenn man das Album komplett durchlaufen lässt. Meine vier absoluten Favoriten kredenze ich euch als>

Anspieltipps:

The Land Of New Hope  –  knappe neun Minuten totale Faszination, dieser Song hat mich extrem eingefangen. Michael Kiskes Stimme ist der Wahnsinn! Vor allem, wenn er die Tonleiter nach oben krabbelt, da schüttelt es mich so was von durch, inklusive Taschentuch-Alarm. Immer wieder Tempowechsel, die Melodie verändert sich, am Ende noch ein extrem geiles Gitarrensolo. Momentan Nr. 1 auf meiner Liste „Bester Song 2013“!

I´ll Sing You Home  –  reine Frauenpower, langsame Nummer, wunderschön gesungen, Gänsehaut pur. Da gab's übrigens bei meinem Kopfkino eine kleine Störung. Plötzlich kam Elvis Presley in mein Filmchen reingeschlappt und wollte  Can't Help Falling In Love  singen. Hört euch den Anfang des Songs an, dann versteht ihr, was ich meine ;-)

Shine  –  wieder die Ladys im Alleingang, ein flotter Titel, der verdammt gut abgeht. Kann man bestens darauf abhotten, der Rhythmus reißt mit.

In The Name Of The Rose  –  beginnt ganz sanft, Elize Ryd in Hochform, ihr Gesang traumhaft von Klavier und Blasinstrumenten begleitet. Der folgende härtere und schnellere Part mit Russell Allen am Mikro mündet in einem tollen Gitarrensolo. Drei weitere Tempowechsel später endet dieser Hammertrack, wieder ganz gefühlvoll.


Die zehn Tracks bringen zusammen eine recht annehmbare Laufzeit. Aber die Gruppe hätte bei der Suche nach dem heiligen Ort gerne ein paar Umwege laufen dürfen, denn drei bis fünf Songs mehr in dieser Qualität wären willkommen gewesen.  The Land Of New Hope  ist für mich in jeder Hinsicht ein rundes Ding, ein grandioses intensives Musikerlebnis. Ich rocke mit ab, tanze durch die Bude und genieße zusammengerollt im Sessel ganz besonders die besinnlichen gefühlvollen Momente. Letztere gehen bei mir teilweise sehr tief, da ich mit den Texten was Persönliches verknüpfe und ja, bei zwei Songs gibt’s nasse Augen. Ich liebe es, wenn ein Album bei mir so viel auslösen kann. Daher ein dickes Dankeschön an alle Beteiligten und>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
 7 von 7 Ankhs

Skarabaeus-Review
plus Skarabäus

Marion Ney / Sarkophag Rocks
16.05.2013
 

 

Timo-Tolkki-Avalon-The-Land-Of-New-Hope-m

Foto> ©2013 by Frontiers Records
 

 

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