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Toby Hitchcock

Mercury´s Down
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Toby-Hitchcock-Mercurys-Down-m

Tracklist:

 

01. This Is The Moment

5:10

02. Strong Enough

5:16

03. How To Stop

5:05

04. Let Go

4:50

05. One Day I’ll Stop Loving You

4:13

06. I Should Have Said

4:31

07. If It's To Be (It's Up To Me)

4:05

08. Just Say Goodbye

5:09

09. Summer Nights In Cabo

5:16

 

10. Tear Down The Barricades

4:31

Release: 26.08.2011

11. A Different Drum

4:19

Label: Frontiers Records

12. Mercury's Down

3:49

 

 

 

Format:

 

 

Jewelcase-CD

 

 

 

 

 

 

 


Line-Up:

 

Links:

Toby Hitchcock

Sänger

Toby Hitchcock @ Facebook

Erik Martensson

alle Instrumente

Toby Hitchcock @ MySpace

 

 

Frontiers Records

 

 

 

 

 

 

 

 

Der amerikanische Sänger Toby Hitchcock veröffentlichte am 26.08.11 sein erstes Solo-Werk mit dem Titel  Mercury´s Down.  Die CD erschien via Frontiers Records und wurde von dem Schweden Erik Martensson produziert, der die 12 Songs auch geschrieben hat. Die Musik wird in die Kategorien AOR/ Melodic Rock abgeparkt.


Man kennt Toby Hitchcock als Stimme der Band  Pride Of Lions.  Da diese Truppe eine kleine Pause einlegte, nutzte Toby die Zeit, um ein Solo-Projekt anzugehen. Und das Ergebnis liegt nun vor. Wo fang ich an... mit der Musik. Erik Martensson schrieb die Songs nicht nur, er spielte auch alle Instrumente selbst ein. Es wird nicht gespart, an nichts. Die Gitarren sind klasse eingesetzt, viele viele richtig gute coole Soli. Bass und Drums geben einen soliden Rhythmusteppich, aber der Bass darf auch mal mit besonderen Lines glänzen. Klavier- und Keyboardparts sowie orchestrale Klänge sind ebenfalls in Mengen zu hören. Mich freut natürlich ganz besonders die Präsenz und die Qualität der Gitarrenparts, da geht mir das Herz auf. Die Tracks sind abwechslungsreich im Tempo, gehen ins Ohr, haben einen klasse Beat und man zappelt automatisch mit.


Der Sound kommt schon gut: ein idealer Mix von härteren und sanften Klängen, aber immer melodisch und harmonisch, oft geht die Post ab, es wird aber auch auf „Romantik“ abgebremst. Die meisten Songs sind im Aufbau interessant zusammengestellt und so mancher Titel überrascht mit etwas unerwarteten Parts. Es steckt eine gewaltige Power dahinter und es kracht auch schon mal nett heftig. Teilweise kommt eine mächtige Wand an Musik aus den Boxen und für mich ist es manchmal zuviel des Guten, es wirkt dann überladen. Ein-zwei Songs mehr hätten auf der Scheibe drauf sein dürfen. Leider werden die CDs nicht billiger, aber vom Inhalt her wird mittlerweile viel zu oft runtergeschraubt. Für mich ist das halt nicht ok.


Nun zum Mann am Mikro: alle Achtung, was Toby Hitchcock stimmlich abliefert ist vom Feinsten. Hat mich schon sehr beeindruckt. Er beweist sein Können, in normaler Tonlage und in den Höhen. Und er zeigt auch, wieviel Luft er in den Lungen hat - einige Töne hält er fast schon rekordverdächtig lange ;-) Mit viel Leidenschaft und Emotionen rockt er ab, setzt die Lyrics super um. Bei den langsameren Nummern ist die richtige Portion Gefühl und Tiefe drinne. Toby spielt seine Qualitäten locker aus, er beherrscht seine Stimmbänder optimal - eine recht markante Stimme mit sehr viel Potential. Ich höre ihm begeistert zu, sein Gesang berührt mich und fängt mich ein. Auf  Mercury´s Down  hat´s Tracks, die ich als Halb-Ballade bezeichnen möchte. Die klassische Ballade ist für mich aber die Variante> ganz dezente Instrumentierung, am besten nur Gitarre oder Klavier und Gesang dazu. Das wünsche ich mir für´s nächste Album, denn das wäre sicher Gänsehaut pur!


Die Texte haben was zu sagen, somit fühle ich mich in der Hinsicht auch gut bedient. Nur gut und nicht bestens, da mir die vielen Wiederholungen nicht schmecken. Und sorry - nun kommt das „Herrje des Monats“!!! Eine Sache brachte mir wirklich ein Schaudern: die Chorgesänge. Ich komme absolut nicht damit klar - wie sie eingesetzt sind und wie sie stimmlich eingesungen wurden gefällt mir gar nicht und nervt mich. Könnte man eine Tonspur komplett löschen, würde bei mir alles an Chorgeträller im hohen Bogen fliegen!


Zu Track Nr. 1  This Is The Moment  gibt es einen Videoclip, allerdings nicht für uns Deutsche. Wir dürfen mal wieder draußen bleiben. Das EPK zum Album ist aber zugängig, daher führt dieser Link dahin.


Meine Anspieltipps:

Tear Down The Barricades  –  meine Nr. 1! Geht extrem gut ab, Strophen und Refrain zum Niederknien, Gitarren traumhaft und stimmlich ganz ganz großes Tennis ;-)

Just Say Goodbye  –  sanfter Einstieg und dann wird Gas gegeben. Cooler Rhythmus in den Strophen, Refrain mit Ohrwurmgefahr. Ganz kurzer sehr gelungener Break mittendrin, auf so was steh ich halt.

Strong Enough  –  powert rein, ich liebe die Strophen, der Rhythmus ist so was von cool. Auch hier ein dieses Mal etwas längeres Zwischenstück, das mich begeistert und Gitarren, die mich strahlen lassen.


Mein Fazit: wäre ein verdammt gutes Album, wenn mich der Chor nicht so abnerven würde. Da ich diesen Part nicht abstellen kann, versaut es mir den optimalen Genuss und ich bewerte das Gesamtbild, daher kann ich leider leider nur diese Ankhzahl geben>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
5 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
01.09.2011
 

 

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