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Vicolo Inferno

Hourglass
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Vicolo-Inferno-Hourglass-m

Tracklist:

 

01. Hardesia

4:36

02. Hourglass

5:44

03. Tombstone

5:53

04. Dangerous Dreams

4:23

05. In Your Red

4:44

06. Cold Moon

4:51

07. Hangin' On The Blade

4:29

08. Stonering

4:47

09. Earthquake

5:50

 

10. Lipstick**

5:46

 

 

 

Release: 28.05.2013

**Bonustrack

 

Label: Logic(il)Logic

 

 

 

 

 

Format:

 

 

Jewelcase-CD

 

 

 





Line-Up:

 

Links:

Igor Piattesi

Gesang

Vicolo Inferno @ Facebook

Marco Campoli

Gitarre

Vicolo Inferno @ MySpace

Marco Dazzani

Bass

 

Alex La Sala

Drums

Logic(il)Logic

 

 

 

Luca Silecchia

Drums auf diesem Album

 

 

 

 

 

 


Neue gute Bands braucht das Musik-Biz ständig und sie sind mir immer sehr willkommen.  Vicolo Inferno  zählte ich schon nach einem gehörten Song zur Abteilung „Neu, heiß und interessant“. Diesen ersten Eindruck bestätigte dann auch das komplette Album. Es trägt den Titel  Hourglass, erschien am 28.05.13 via Logic(il)Logic Records und liefert uns insgesamt zehn Tracks.


Die italienische Band mit dem historisch abgeleiteten Namen besteht schon etwas länger, machte ihre ersten musikalischen Schritte als Cover-Band und 2005 begannen sie, eigene Songs zu schreiben. Nach einigen Line-Up-Wechseln gingen sie 2012 ins Tonstudio und spielten ihr Debüt-Album ein. Von Anfang an dabei sind Sänger Igor Piattesi sowie Gitarrist Marco Campoli und genau diese zwei weckten bei meiner ersten „Begegnung“ mit dem Song  Hardesia  mein volles Interesse (den Track könnt ihr euch hier bei YouTube komplett anhören).


Ich bin ja bekennender Stimmen-Junkie und Gitarren-Freak. Mit besonderem Können in dieser Richtung kann man mich beeindrucken, faszinieren und einfangen. Das schafften Vicolo Inferno in Rekordtempo. Ihre moderne Definition von Rockmusik liefert ansprechende Melodien, die ins Ohr gehen und trotzdem einen speziellen Pfiff haben. Vom Tempo und Groove her wird eine angenehme Abwechslung geboten. Rocker wechseln mit emotionalen ruhigeren Nummern, alle haben irgendeinen Überraschungsmoment, sind interessant im Aufbau und keine reinen 08/15 Standardwerke.


Die Texte sind der absolute Wahnsinn. Die beinhalten einen gewissen Tiefgang, erzählen über Dinge, die ich halt sehr gut nachvollziehen kann und das liegt mir immer ganz besonders. Gerade momentan drehen sich meine Gedanken um vieles, was auch in den Lyrics genau so oder ähnlich angesprochen wird... In solchen Situationen bedeuten mir gewisse Songs dann enorm viel und berühren mich auf mehrfache Art. So geht es mir auch beim Cover, mystisch und geheimnisvoll, da es sinnbildlich für vieles stehen kann – Volltreffer!


Die mehrheitlich leicht kratzig-raue Stimme von Igor Piattesi liegt mir total, sie hat diesen Grrrr-Effekt und ist bei langsameren Nummern Gefühl pur. Dafür gibt es von mir die volle Ladung Sonderpunkte. Weitere davon erhielt Gitarrist Marco Campoli für seine Riffs und Soli, was der da raushaut, holla! Die Rhythmussektion des Albums - Bassist Marco „Daz“ Dazzani und Drummer Luca Silecchia – liefern den optimalen Drive, was definitiv wichtig ist, wenn Musik in die Beine gehen und den Kopf zum Mitwippen bringen soll. Bei mir wackelt alles munter im Takt mit :-) Nach den Studioaufnahmen gab es wohl einen weiteren Wechsel, denn inzwischen sitzt Alex „LR“ La Sala hinter der Schießbude. Egal mit welchem Drummer – live stell ich mir das recht genial vor und hätte nichts dagegen, bald Deutschland-Tourdaten von  Vicolo Inferno  zu lesen.


Anspieltipps:

Earthquake  –  zuerst sanft, eindringlich, emotional, der Gesang untermalt von Akustikgitarren. Mit dauerhaftem Träumen ist es allerdings Essig, nach drei Minuten steigen die anderen Instrumente voll mit ein. Es bleibt intensiv, aber in härterer Ausführung. Gitarren top, tolles langes Solo!

Hangin' On The Blade  –  ein total scharfer Song, der einiges zu bieten hat. Allein schon der trügerische langsame Einstieg... aber dann geben sie Gas. Speziell die zweistimmig gesungenen Strophen sind großartig, wie Gesang und Gitarre umeinander und miteinander „spielen“, super gemacht.

Lipstick  –  eine Midtempo-Nummer, die mir von der Stimme und vom Aufbau her sehr gefällt. Cooler Rhythmus, heiße Gitarre!


Ich bin begeistert von diesem Debüt-Album und orakle, dass diese Jungs es weit bringen können. Zu meckern hab ich kaum was, nur: zehn Songs sind natürlich allemal zu wenig und bei dem Mix an Qualität & Spaß bedauere ich das doppelt. Klar, hat es in musikalischer Hinsicht immer noch Luft nach oben und ich bin jetzt schon auf ein zweites Album gespannt, da Nachschub mehr als willkommen sein wird. Für  Hourglass  gebe ich der Band>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
 5 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
07.06.2013
 

 

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