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Visions Of Atlantis

Ethera

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Visions-Of-Atlantis-Ethera-m

Tracklist:

 

01. The Ark

4:31

02. Machinage

3:29

03. Avatara

4:48

04. Vicious Circle

4:30

05. Hypnotized

4:14

06. Tlalucs Grace

4:03

07. Burden Of Divinity

3:37

08. Cave Behind The Waterfall

3:49

09. A.E.O.N. 19th

4:04

 

10. Bestiality vs. Integrity

4:34

Release: 22.03.2013

11. Clerics Emotion

5:07

Label: Napalm Records

 

 

 

 

 

Format:

Bonustrack Ltd. Digipak:

Ltd. Erstauflage: Digipak

12. Tlaluc's Grace (Orchester Version)

 

 

 

 



Line-Up:

 

Links:

Maxi Nil

Gesang

Visions Of Atlantis @ Facebook

Mario Plank

Gesang

Visions Of Atlantis @ Twitter

Cris Tian

Gitarre

 

Martin Harb

Keyboard

Napalm Records

Thomas Caser

Drums

 

 

 

 

 



Visions Of Atlantis  veröffentlichten am 22.03.2013 ihr neues Album  Ethera  via Napalm Records. Die limitierte Erstauflage erscheint als Digipak mit zwei Bonustracks. Zum Reviewen lagen die elf Songs der normalen Version vor.


Prima, dass wir nach der 2011er Werk  Delta  nicht allzu lange auf Nachschub warten mussten.  Ethera  ist das fünfte Album der österreichischen Band und das zweite mit ihrer Sängerin Maxi Nil, dem griechischen Powerpaket am Mikro. Sie bringt nun auch ihre Talente als Songwriterin mit ein. Für mein Empfinden klingen  Visions Of Atlantis  auf diesem Album ein bisschen anders als gewohnt, es gab Veränderungen bzw. Weiterentwicklungen in ihrer Musik. Ich werte sie als positiv und interessant. Eine Band muss sich ja nicht strikt und dauerhaft auf eine einzige musikalische Unter-Schublade festlegen. Nur kann man diese Scheibe nicht mehr unbedingt unter Symphonic Metal einsortieren - meine Meinung. Aber so lange es rockt, dabei gut ins Ohr geht und gefällt, passt es doch... und das tut es.


Gitarrist Christian Hermsdörfer, Keyboarder Martin Harb und Drummer Thomas Caser liefern bestens ab. Jeder von ihnen setzt seine Highlights, kann mit seinem Können glänzen. Natürlich hab ich kleiner Gitarren-Freak meinen besonderen Spaß mit den ganzen Soli. Einen Bassist hat die Band nicht und da Martin es in einem Interview mit uns erwähnt hatte vermute ich, dass ein Programm den Bass-Job erledigte. Aber egal, wie die Töne erzeugt wurden – gut gemacht. Die orchestralen Parts sind nicht zu wuchtig ausgefallen, davon hat's weder zu viel noch zu wenig. Sie halten sich mehrheitlich eher dezent im Hintergrund und sind durchgehend passend eingesetzt.


Visions Of Atlantis  präsentieren in Sachen Tempo und Vielfalt genau das, was ich mir erwartet hatte. Viele schnellere Songs mit Power, Schwung und einer gewissen angenehmen Portion Härte, aber auch bezaubernde langsame Titel, sanft und gefühlvoll. Der Einbau einiger kleinen Überraschungen wurde beim Schreiben der Nummern nicht vergessen, in Form von kurzen Zwischenstücken wie z.B. in  Machinage, Tempowechseln wie in  Bestiality vs. Integrity  oder  A.E.O.N. 19Th,  besonderen Anfangs-oder Endsequenzen wie in  The Ark  und  Vicious Circle  oder ein bisschen Chorgesang wie in  Clerics Emotion. Ich mag halt das musikalisch nicht sofort Absehbare und stehe auf kreatives Songwriting.


Die Stimmen von Maxi Nil und Mario Plank harmonieren sehr gut zusammen und diesen Trumpf spielen sie auf  Ethera  optimal aus. Egal, ob im Wechsel oder zusammen – passt immer, klingt klasse. Was bei diesem Duo auch erfrischend für mich ist: Maxi bewegt sich stimmlich nicht in hohen Tonleiter-Sphären, mir liegt ihr Timbre sehr und beide singen - kein männliches Grunzen, Schreien oder Dark-Voicen. Es ist nicht so, dass ich das nicht mag. Nur gibt es inzwischen viele Bands, bei denen die Frau trällert und der Mann röhrt. Daher genieße ich es, wenn beide wie hier bei  Visions Of Atlantis  ihre Stimmbänder im Normalformat einsetzen und vor allem auch fähig sind, Emotionen aller Art zu transportieren und mich zu begeistern.


Auf der Minusliste hab ich mir nicht viel notiert, nur: bei einigen Songs gefällt mir die Abmischung nicht, die Musik ist zu laut und die Stimmen zu leise. Sicher Geschmackssache... aber da mir der Gesang wichtig ist, sollte er nicht zwischen den Instrumenten leicht verschütt gehen...


Herrje, Anspieltipps, hätte ich locker mal sechs Stück. Lasse meine heutige Laune entscheiden:

Vicious Circle  –  sanfte intensive Strophen, bei denen die Stimmen richtig klasse zur Geltung kommen. Der Refrain geht ab, guter Songaufbau, Klavierparts und Gitarrensolo top.

Cave Behind The Waterfall  -  wunderschöne berührende langsamere Nummer, von Maxi allein gesungen – Gänsehaut!

Tlaluc's Grace  –  kurzer ruhiger Einstieg, dann drehen sie auf. Gesanglich top, das Klavier punktet am Anfang und die Drums durchgehend.


Visions Of Atlantis  haben mich mit  Ethera  schon ein bisschen überrascht, das aber durchweg positiv. Die Songs faszinieren, gehen alle sofort ins Ohr, ich darf abrocken, ich darf träumen, ich werde überrascht. Die ganze Band hat eine verdammt gute Leistung abgeliefert! Dafür geb ich ihnen>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
6 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
08.05.2013
 

 

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Live-Fotos ©2010&2011 by Hans Clijnk
 

 

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