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X-Ray Life

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Tracklist:

 

01. Machine Gun Kelly

4:03

02. Everyone Is A Star

3:03

03. Coma Like A Dream

3:05

04. Hey

3:13

05. Lay On You

5:02

06. Sad

3:04

07. Devil On Earth

3:50

08. 665 Inside

3:05

09. Susie Q

4:26

 

10. Charlie The Shepperd

2:55

Release: 10.11.2012

11. The Last Song

6:06

Label: Atomic Stuff

 

 

 

 

 

Format:

 

 

Jewelcase-CD

 

 

 

 





Line-Up:

 

Links:

Mattia Briggi

Gesang

X-Ray Life Homepage

Corrado Ricucci

Gitarre

X-Ray Life @ Facebook

Giovanni Zanardo

Gitarre

X-Ray Life @ MySpace

Matteo Rugliancich

Bass

 

Matteo Boranga

Drums

Atomic Stuff

 


 

 

Am 10.11.2012 veröffentlichte die italienische Band  X-Ray Life  ihr Debütalbum via Atomic Stuff Records. Die Scheibe heißt wie die Band:  X-Ray Life.  Die elf Tracks wurden von Mattia Briggi im Machine-Gun Studio aufgenommen und von Oscar Burato in den Atomic Stuff Studios gemixt und gemastert.


Sänger Mattia Briggi gründete die Band gegen Ende 2011. Zusammen mit seinen Bandkollegen – den Gitarristen Corrado Ricucci und Giovanni Zanardo, Bassist Matteo Rugliancich und Drummer Matteo Boranga – kreierte er einen recht eigenwilligen Stil. Die Scheibe rockt in einem Mix aus Alternative und Grunge, eine Prise Punk und Blues fließen aber genauso mit ein. Das Ganze klingt rau, aber immer melodisch, bietet einiges an Abwechslung und somit auch die eine oder andere Überraschung.


Der Trip durch das Erstlingswerk von  X-Ray Life  startet schnell und härter mit dem Opener  Machine Gun Kelly.  Jeder Titel hat etwas Eigenes und es geht nicht durchgehend in einer Tempovariante zur Sache. Ein paar Beispiele: mit  Sad  beweisen sie, dass sie es auch langsam, besinnlich und emotional drauf haben.  665 Inside  bringt das volle Pfund an Blues-Feeling mit sich.  Charlie The Shepperd  dagegen klingt herrlich schräg, hat einen punkig-psychedelichen Touch. Einen Coversong gibt es auch zu hören, nämlich  Susie Q  von  Creedence Clearwater Revival.  Mir gefällt´s, da die Band zwar ihr spezielles Ding draus gemacht hat und die Nummer nicht einfach nur 1:1 nachspielt, aber auch nicht komplett veränderte. Gesamt gesehen liefert  X-Ray Life  abwechslungsreiche energiegeladene Tracks in einem tollen Sound, die das richtige Quäntchen Gefühl, Verrücktheit und Leidenschaft mit sich bringen.


Die Jungs an den Instrumenten zeigen ihr Können, rocken mit viel Spielfreude drauf los. Normalerweise bekommen oftmals die Gitarristen das dickste Lob von mir. Die sind hier auch top drauf, keine Frage. Die Riffs und Soli können einen packen, bleiben hängen, sind sehr hörenswert. Aber am meisten beeindruckt hat mich Bassist Matteo Rugliancich. Was der da so zupft – das ist wirklich heiß, Respekt!


Sänger Mattia Briggi hat eine interessante leicht kratzige Stimme, die allerdings oft mit Verzerrer-Effekt zu hören ist - für meinen Geschmack etwas zu oft. Ich hätte mir mehr Mattia pur gewünscht, denn sein Timbre hat das gewisse Etwas, das mich mitreißen und ebenso berühren kann.


Bei den Texten ist meine Meinung zweigeteilt. Einige sind sehr gut und ansprechend, andere etwas zu simpel gestrickt und mit Wiederholungsarien gespickt. Da könnte man in der Zukunft noch ein Schippchen an Kreativität drauflegen.


Anspieltipps:

665 Inside  –  verdammt heißer Rhythmus, der Blues wird ausgepackt, das Ding groovt. Gitarren top, Matteos Stimme kommt hier für meinen Geschmack optimal und sehr intensiv rüber.

The Last Song  –  den gibt es auf jedem Album und hier heißt er auch so. Starke Gitarren, Bass klasse eingesetzt. In den sechs Minuten Laufzeit hat´s eine längere rein instrumentale Passage, bei der es sich besonders lohnt, genau hinzuhören.

Machine Gun Kelly  –  schneller Titel, geht gut ab, cool gesungen. Die Strophen und der Songaufbau an sich haben es mir besonders angetan.


X-Ray Life  ist ein ansprechendes Debüt, das allerdings noch einige Luft nach oben lässt. Dafür gibt es von mir>
 

Bewertung:
Ankh ReviewAnkh ReviewAnkh ReviewAnkh Review
 4 von 7 Ankhs

Marion Ney / Sarkophag Rocks
11.01.2013
 

 

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