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Gimme 5

Jon Drenning
Jeff Lords


Crimson Glory

11.08.11
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   Crimson Glory Zoetermeer 28.04.11 Hans Clijnk 08_thumbCrimson Glory Zoetermeer 28.04.11 Hans Clijnk 03_thumb

 

 

Im April und Mai habt ihr einige Shows unter dem Namen “Phoenix Rising 25th Anniversary European Tour” gespielt. Wenn ihr zurückblickt, was denkt ihr über diese Tour und die Shows?

Jon Drenning: Wir hatten eine wundervolle Zeit; die Fans waren toll. Es gab uns die großartige Möglichkeit, wieder mit unseren Fans in Kontakt zu treten und all unsere Klassiker von den ersten beiden Alben zu spielen. Todd La Torre in der Band zu haben war ein entscheidender Unterschied, denn es war ihm möglich den Geist von Midnight zu begreifen und er verstand die Wichtigkeit der Rolle als Sänger innerhalb der Band. Wir klingen besser als jemals zuvor und für einige Fans ist dies das erste Mal, dass sie uns Live gesehen haben.

Jeff Lords: Sehr erfolgreich. Ich denke, dass wir - größtenteils dank Todd - den Fans gezeigt haben, dass wir fähig sind in der Art und Weise weiterzumachen, wie wir uns immer erträumt hatten.




Wie verbringt ihr eure Zeit wenn ihr nicht mit  Crimson Glory  auf Tour seid? Spielt ihr in anderen Bands, seid ihr mit eurer Familie zusammen oder besucht ihr Konzerte von Bands, die ihr mögt?

Jon Drenning: Ich verbringe die meiste Zeit mit meiner Frau und Freunden, mit Reisen, ich erhole mich, etc. Wenn ich Musik schreibe, ist  Crimson Glory  die einzige Band, der ich meine Zeit und Arbeit widme. Ja, ich gehe auch auf Konzerte, um verschiedene Bands der verschiedenen Stile anzuschauen. Ich suche nach neuen Inspirationen aus den verschiedensten Genres der Musik, versuche etwas einzigartiges und faszinierendes zu finden, was mich mehr als einmal weit aus meinem Genre hinausgeführt hat.

Jeff Lords: Dieser Tage verbringe ich viel Zeit mit der Erziehung zweier Teenager. Das lässt nicht viel freie Zeit, aber wenn es die Zeit zulässt, gibt es da noch dieses andere Musikprojekt. Das entstand zum Teil auch, weil wir nach Rockwave '05 mit Midnight getrennte Wege gingen. Die Absenz von Midnight, auch begründet durch persönliche Probleme innerhalb der Band, ließ einige von uns im Unklaren darüber, wie es weitergehen sollte. Ein paar Jahre waren vergangen und man hatte das Gefühl, dass die Kreativität zum Stillstand gekommen war, also starteten ein paar Freunde und ich ein anderes Projekt. Nur für's Protokoll, es hat keinerlei Ähnlichkeit mit  Crimson Glory, und das ist kein Zufall. Mit  Crimson Glory  gibt es Altbewährtes, das wir nicht ignorieren können, wenn wir schreiben. Fans erwarten gewisse Dinge. Mit meinem eigenen Projekt habe ich einfach mehr Freiheit, was natürlich auch immer ein doppelschneidiges Schwert ist. In jedem Fall habe ich aber zwei kreative Abnehmer. Was Konzertbesuche betrifft, gehe ich heutzutage nicht wirklich auf viele Gigs. Sollte der seltene Fall eintreten, dass ich ein Konzert sehe, kann ich mir nicht helfen und denke, ich sollte das Vollzeit machen.



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Die größten Fragen von Fans und Anhängern von  Crimson Glory  sind natürlich: Wann werdet ihr wieder ins Studio gehen, um ein neues Album aufzunehmen, was können wir erwarten und werdet ihr nach der Veröffentlichung durch Europa touren?

Jon Drenning: Derzeit schreiben wir einige neue Songs für unser neues Album mit einem noch nicht festgelegten Veröffentlichungstermin. Wir wollen so viel Zeit wie nötig damit verbringen um sicherzugehen, dass das Album so gut wie, wenn nicht gar besser ist als alles, was wir bisher gemacht haben. Wir wissen, was unsere Fans an der Musik von  Crimson Glory  lieben und wir setzen alles daran, ein Album hervorzubringen, von dem unsere Fans beeindruckt und auf das sie stolz sein werden. Midnight's Tod war ein sehr entscheidender Moment in unserer Bandgeschichte und er bleibt weiterhin eine Inspiration für mich, genau wie er es für unsere Fans aus aller Welt ist. Meine Leidenschaft und Inspiration bekomme ich aus der Musik, die wir vor langer Zeit mit Midnight kreiert haben, was uns befähigt weiterhin Musik analog zu dem zu kreieren was wir auch vorher schon gemacht haben. Todd versteht das und ich weiß, dass er einen großartigen Job machen wird und wertvolle Beiträge zu unserer Musik beisteuert.

Jeff Lords: Ja, beabsichtigen ein neues Album zu machen, wenn diese paar Shows hinter uns liegen. Wir alle haben Ideen und eine Vision. Ich habe viele, bereits aufgenommene Ideen - einige komplex, einige simpel. Ich denke eine Sache, die uns speziell macht, ist, in einer Minute einfach und in der nächsten komplex zu sein. Wir können Balladen schreiben und spielen, die die Leute bewegen, aber wir haben auch das härtere, Riff-orientierte Zeug, das Menschen auf eine andere Art bewegt. In jedem Fall weiss ich, dass es meine Aufgabe ist eine solide, melodische Grundlage zu liefern.




Welches sind eure Lieblings-Top 5 Bands und eure Lieblings-Top 5 Alben?

Jon Drenning:

1. The Beatles  - Ihre phantastischen Fähigkeiten beim Songschreiben, beim Arrangement und ihr Gefühl für Melodie haben die  Beatles  für alle Zeit zu Legenden gemacht. Sie sind wahre Pioniere der Rockmusik und die Inspiration hinter anderen KlassikRock-Schwergewichten wie QueenSabbathFloyd  (natürlich alles Bands auf meiner Top 5 Liste!) und sie sind es bis heute. Man kann tatsächlich hören, wie die Beatles wachsen und sich entwickeln - persönlich und was das Songschreiben betrifft -, und die Tatsache, dass sie das alles in einer kurzen Spanne von acht Jahren geschafft haben ist unvergleichlich, um nicht zu sagen verblüffend.

2. Pink Floyd  - Ich liebe die Fülle und Leidenschaft und wie sie zwischen den Noten eine Geschichte erzählen. Ihr Songwriting und die Arrangements waren so simpel, haben aber mehr Gewicht als das jeder anderen, heutigen 180-bpm Rock- oder Metalband. Sie haben immer überlebensgroß geklungen und wieder sind es die Bereiche zwischen der Musik, die den Sound so massiv klingen lassen. Sie waren Haupteinfluss bei Midnight's Gesang und auch dem Songschreiben.

3. Led Zeppelin  - Ich liebe ihre Vielseitigkeit und die unvergesslichen Gitarrenriffs. Robert Plant klang als Sänger immer, als kannte er die Geheimnisse des Universums - und sie schienen sehr mystisch. Man kann sagen, dass ihre Musik sehr von ihren persönlichen Erfahrungen und den Reisen um die Welt beeinflusst wurde. Einmal dunkel, wunderschön und ein anderes Mal bombastisch... sie haben ihren "Legende" Status wirklich verdient.

4. Black Sabbath  - Tony Iommi hat so einen unvergesslichen, schweren Sound; die Düsternis dieser Band ist einfach unglaublich. Ozzy hat so eine einzigartige Stimme, und die Kombination der beiden ist unerreicht durch die Magie, die Ozzy und Iommi hatten. Das erste Mal, als ich  Black Sabbath  gehört habe, habe ich mich zu Tode gefürchtet! Iommi's Gitarren klangen wie eine Heerschar der Verdammnis, die aus den dunkelsten Ecken der Hölle marschieren. Die Zusammenarbeit mit Ronnie James Dio war ebenfalls unglaublich, etwas komplett anderes, aber doch wieder nicht. Wahrlich eine klassische Band, die unsterblich ist.

5. Queen  - Diese Band nahm die vielschichtigen Gesangsspuren, die an BeatlesBecause  erinnerten und machten daraus eine eigene Sparte. Freddie Mercury hatte solch einen einzigartigen Sound und eine Vision und die Lennon-McCartney Einflüsse sind klar zu hören. Die RockOpera entstand aus dieser Band. Queen  schafften es jeden Aspekt der Musik, der irgendwie toll war, zu kombinieren und daraus etwas Schönes, Schweres, Intelligentes und triumphal Episches zu machen, das zeitlos ist und bleibt. Brian May´s Spiel ist einzigartig und unerreicht und nicht weniger als legendär. Jede Berührung seiner Finger auf diesem Instrument ist wie die Berührung eines Geliebten; leidenschaftlich, intensiv, feinfühlig und schmerzhaft schön. Tatsächlich war es Brian May, dem ich in Sound und Stil auf dem Titeltrack zu unserer 1989er Veröffentlichung Transcendence nacheifern wollte!


Jeff Lords: Top 5 Rock-Albums: RUSH - 2112, Van Halen - s/t; Black Sabbath - Heaven And Hell ; Sevendust - Home; Iron Maiden - Number Of The Beast.

Was die Top 5 Bands betrifft, da gibt es einfach zu viele Bands, so dass ich es auf ein paar beschränke.




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Zum Schluss würde ich gerne euren Lieblings-Crimson Glory  Song wissen und warum ihr diesen Song gewählt habt...

Jon Drenning: Das ist eine sehr schwer zu beantwortende Frage, wenn man so sehr bei allen involviert war. Es ist, als müsste man sein Lieblingskind nennen! Aber wenn ich einen nennen muss, dann wäre es  In Dark Places. Es hat sehr klare  Led Zeppelin  Einflüsse mit  Pink Floyd  Beiklängen: die Schlichtheit der Musik, das Drama und die Fülle dieses Songs lebt von den Bereichen zwischen den Noten, die Musik scheint zu atmen und Midnight's Stimme ist eindringlich und wunderschön. Es ist ein toller Song um ihn live zu spielen, er klingt gewaltig, mystisch und omnipotent und dabei fühle ich, als hätte ich vollendet, was ich bei meinen Lieblingsbands bewundere.

Jeff Lords: Mein Lieblings-Crimson Glory  Song, den ich gerne spiele, ist  Mask Of The Red Death. Mein Lieblingssong, den ich gerne höre, ist  Painted Skies.

 

Fotos ©2011 by Hans Clijnk
Übersetzung von Susanne Blum

 

 

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