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Franzi

Elmsfeuer

Mailinterview

18.08.13
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Franzi, zuerst möchte ich mich bei dir für dieses Interview bedanken. Los geht’s:


Euer Debüt-Album  Schatzsuche  wurde im Mai veröffentlicht. Glückwunsch, klasse gemacht! Wie sind die Reaktionen von der Presse, euren Fans und den Kollegen ausgefallen? Seid ihr zufrieden mit dem Feedback?

Im Großen und Ganzen sind die Reaktionen, die uns entgegenschwappen, echt positiv und zaubern uns immer wieder ein fettes Grinsen ins Gesicht! Klar gab es auch vereinzelt negative Reaktionen, von Presseseite aus, aber die gehen in der Fülle an gutem Zuspruch für uns persönlich eher unter. Also ja, wir sind mehr als zufrieden mit dem Feedback!



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Kannst du uns die Crew-Mitglieder der  Elmsfeuer  vorstellen und jeden von ihnen mit zwei-drei Worten beschreiben?
Klar, da gibt’s:
- unsere Feuerwerkerin Anni am Akkordeon, die immer genau weiß, was sie will
- unseren ersten Maat Dargon an der E-Gitarre, dem nie die Ideen ausgehen
- den Schiffarzt Doc Holsch am Bass, der immer einen Spruch auf Lager hat
- Steuermann Simon am Schlagzeug, der wirklich nichts anbrennen lässt
- und natürlich unseren Käpt´n Wirti mit Gesang und A-Gitarre,
   der immer eine schlagfertige Antwort parat hat.

Und ich bin die geigenspielende, meist gelassene Diplomatin Franzi.



Erzähl unseren Lesern bitte etwas über die Geschichte der Band - wann, wie und warum kam wem die Idee in den Sinn, die  Elmsfeuer  in See stechen zu lassen? Wo ist ihr Heimathafen? Wann wurdest du angeheuert?
Die Idee zur Band kommt von Dargon, der etwas in Richtung Mittelalter machen wollte. Es faszinierte ihn, zu sehen, welche Freude und Aufgeschlossenheit das Publikum in diesem Bereich vor allem bei Live-Auftritten entgegen bringt und mit wie viel Spaß die Bands dadurch auftreten können. Allerdings sollte es etwas in einer Form sein, die es so konkret noch nicht gab. So bot sich schließlich das Konzept mit der Piratenthematik und die musikalische Ausrichtung auf den Piratenrock an.

Komplett sind wir in dieser Besetzung seit Mai 2011 - das war auch der Zeitpunkt, an dem ich an Deck sprang. Unser Heimathafen ist im berüchtigten Offenbach versteckt.



Wie würdest du selbst euren Musikstil beschreiben?
Wir spielen Piratenrock – das bedeutet im Prinzip Mittelalterrock, angesiedelt im Piratengenre. Das Zusammenspiel zwischen den Rhythmen und Klängen von E-Gitarre, Bass und Schlagzeug auf der einen Seite sowie den eingängigen und folkigen Melodien und dem klaren Gesang des Käpt´n auf der anderen machen für mich die Musik aus. Besonders in den Texten kommt dann schließlich die Piratenthematik zur Geltung.



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Welche Bands haben  Elmsfeuer  und welche Musiker haben dich persönlich am meisten beeinflusst?
Prinzipiell haben wir keine Vorbilder in Sachen Komposition. Dem geneigten Hörer könnte jedoch auffallen, dass unser Gitarrist gerne zweistimmige Melodien/Riffs verwendet - solche schrieb er in der Vergangenheit auch für seine damalige Melo-Deathmetalband  Paimon. Dort waren übrigens auch Oli und Tilman aktiv, bevor sie zu  Nachtgeschrei  wechselten. Ansonsten bedienen wir uns eher an stilistischen Elementen aus Folk und Rock im Allgemeinen.

Für mich persönlich kann ich Einflüsse schwer benennen - ich denke, das passiert eher unbewusst. Aber vermutlich hat einfach die Musik, mit der ich mich über einen Zeitraum hinweg viel beschäftigte, schon einen gewissen Einfluss auf mich. Eine Zeitlang habe ich z. B. sehr intensiv  Subway To Sally  gehört, aber inwieweit mich jetzt Frau Schmitt beeinflusst haben könnte, kann ich schlecht einschätzen.



Der Einsatz von Geige und Akkordeon bringt den sehr speziellen Kick in eure Musik. Schreiben Anni und du die Parts für eure Instrumente jeweils selbst?
Das ist unterschiedlich. Die Songideen kommen für gewöhnlich von Dargon und werden in unserem Bandforum hochgeladen. Dabei werden dann die bestehenden Melodien aufgeteilt, so dass Anni und ich einige dieser Parts verwenden können. Das sind dann meist die vordergründigen Melodien in einem Song, zum Teil mit einer 2. Stimme schon dabei (z. B. die Melodie bei  Tavernenspektakel  oder  Schatzsuche). Selbst feilen wir dann eher an Begleitungen, Solos oder wenn nötig einer 2. Stimme.



Wird es zu einem der Songs des Albums bald einen Videoclip geben?
Der Gedanke kam uns zwar schon auf und würd uns auch sehr gut gefallen, aber für die nächste Zeit ist nichts in dieser Richtung in Planung.



Das CD-Cover passt ideal, es stammt aus dem Rollenspiel „Risen 2 - Dark Waters“. Haben der Herausgeber Koch Media GmbH und die Spiel-Entwickler Deep Silver einer Nutzung gleich zugestimmt oder musstet ihr zuerst intensiver mit den Säbeln rasseln?
Also zunächst gilt zu sagen, dass man uns dort schnell sehr interessiert und offen entgegen gekommen ist - was uns natürlich erstmal riesig freute, ist ja schließlich keine Selbstverständlichkeit. Ein wenig Zeit ging für Verhandlungen drauf, aber schlussendlich hat alles super geklappt, ohne dass wir zu schwereren Geschützen - wie z. B. unseren Steuermann oder gar die Feuerwerkerin vorbeischicken - greifen mussten. Für uns ist das natürlich großartig und wir sind Koch Media und Deep Silver wirklich sehr dankbar dafür.



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Ihr geht vollkommen im musikalischen Piratendasein auf, dazu die passenden Outfits samt Bühnenshow. Hängst du die Piratin beim Heimkommen sinnbildlich an die Garderobe oder dauert es etwas, wieder ganz „an Land“ zu landen?
Auch wenn ich mich freue, aus den über den Tag hinweg doch recht stark beanspruchten Klamotten rauszukommen, dauert es ein wenig, sich wieder an das relativ unpiratige Alltagsleben zu gewöhnen - zumal ich mich da nicht unbedingt dran gewöhnen will - schließlich bringt das Leben als Pirat, solange man sich nicht erwischen lässt, ja viele schöne Momente mit sich, Arrrr! Also ja, es dauert ein wenig ;)



Was steht für die nächsten Monate auf der Reiseroute der  Elmsfeuer?
Wir steuern als nächstes, am 07.09.1713, das Festival Mediaval in Selb an, wo wir letztes Jahr den goldenen Zwerg für den Rockbereich gewonnen haben. Am 13.09. folgt das Hayner Burgfest in den heimischen Gewässern von Dreieichenhain und vom 20.-22.09 das Piratenabenteuer in Jülich, das reinste Piratennest also, Aye! Danach geht es wieder einmal in den hohen Norden: am 03.10. aufs MPS in Hohenlockstedt und am 07.12. zur Taverna Cerritus in Hamburg.



Was bevorzugst du:
- die Arbeit im Studio oder Live-Auftritte?
Live-Auftritte
- digitalen Download oder physikalische CD? Physikalische CD
- Rum oder Kokosmilch? Hm... Rum in Kokosmilch ;)
- Rock oder Klassik? Rock
- Käpt'n Jack Sparrow oder Käpt'n Wirti? ;-) Käpt´n Wirti natürlich, Aye! (Hahaha, was
   Anderes kann ich auch nicht sagen, der Käpt´n hat seine Ohren überall *lach*)



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In welchem Alter hast du angefangen, ein Instrument zu spielen? War es gleich ein Streichinstrument oder hast du zuerst z.B. Klavier oder Gitarre gelernt?
Ein Instrument zu spielen, habe ich mit 7 Jahren angefangen. Damals wollte ich eigentlich Gitarre spielen lernen, da ich aber laut dem örtlichen Musikinstrumente-Dealer zu jung dafür war, bekam ich stattdessen erstmal eine Blockflöte und anschließend versuchte ich mich an der Altflöte. Auf die Geige stieß ich dann mit 12 Jahren.



Welche Alben laufen zur Zeit am meisten in deinem CD/MP3 Player?
Momentan höre ich oft und sehr gerne Vogelfrey  -  Zwölf Schritte zum StrickNachtgeschrei  –  Aus schwärzester NachtOmnia  -  Musick And Poëtree  und mein derzeitiger all-time favorite  Amon Amarth  –  Twilight Of The Thunder God.



Hast du bzw. einer von euch eigentlich schon mal das legendäre Elmsfeuer-Phänomen in irgendeiner Art live selbst gesehen?
Bis jetzt leider nein, aber unserem ersten Maat sprühen manchmal so komische Funken aus dem Kopf - ich weiß nicht, ob es da Parallelen geben könnte.



Möchtest du diesem Interview noch etwas hinzufügen?
Yarrrr, ich wünsche allen Lesern stets genug Wind in den Segeln und vielleicht sieht man sich ja mal auf der ein oder anderen Kaperfahrt! Bis dahin, schippert doch mal auf www.piratenrock.de vorbei.

Und natürlich an Dich, liebe Marion, ein herzliches Dankeschön für dieses Interview!



Vielen Dank für deine Zeit. Wir wünschen dir und der Band allzeit gute Fahrt, eine erfolgreiche Schatzsuche und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!
Vielen Dank, Arrrr!




Fotos: Nr. 1 © by Elmsfeuer / Nr. 2 & 3 © by Karsten Fink
Logo: © Elmsfeuer

 

 

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