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Konzertbericht

Kamelot

Support:
Evergrey
Amaranthe
Sons Of Seasons

Paradiso - Amsterdam

23.04.2011
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Paradiso - Amsterdam/NL
 

Unser Konzert-Special/Our Concert-Special

 

 

Ostern in Amsterdam und samstags zudem ein Konzert... das Ganze bei strahlendem Sonnenschein - besser geht’s kaum. Es war ein tolles Wochenende, wenn man von den etwas längeren Zugfahrten in arg vollen Abteilen absieht.


Mein dritter Einsatz in den Niederlanden. Langsam, aber sicher lerne ich immer mehr Orte und Locations in diesem schönen Land kennen. Dieses Mal stand das Paradiso in Amsterdam auf dem Plan. Kamelot  machten dort Station auf ihrer  Pandemonium Over Europe-Tour. Sie hatten gleich drei Support-Acts im Gepäck, ein Konzertbesuch lohnte sich also extrem.


Hans kennt sich ja bestens in Amsterdam aus, somit fiel für mich die komplette Vorab-Stadtplan-Recherche flach. Auf dem Weg vom Bahnhof mit der Tram Richtung Paradiso zeigte mir Hans schon mal ein paar Sehenswürdigkeiten im Vorbeifahren. Es waren arg viele Leute unterwegs, es gab so viel zu schauen... Ich mag es ja sehr, Städte zu erkunden, wobei vor allem alte Bauwerke aller Art mein Ding sind. Die ausgiebige Besichtigung stand erst Sonntag an, also musste ich mich noch etwas gedulden.

 

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Von Hans wusste ich, dass das Paradiso um 1880 gebaut wurde und früher eine Kirche war. Als ich dann davor stand – wow, was ein Kasten. Ich war sehr gespannt, das Innenleben davon zu sehen. Aber noch war Warten angesagt. Es hatte sich schon eine kleine Schlange an Fans gebildet, in die wir uns einreihten. Die Zeit vertrieben wir uns mit Quatschen. Ein großes Thema war natürlich auch das Statement, dass einen Tag vorher verkündet worden war: der seit Monaten kranke  Kamelot-Sänger Roy Khan gehörte nun endgültig nicht mehr zur Band. Sehr schade - sein Abschied von  Kamelot  war und ist sicher ein harter Schlag für die Fans. Die Warteschlange war inzwischen stark angewachsen, diverse Altersklassen waren vorhanden, viele trugen Band-Shirts ihrer Lieblings-Combos und ich war bei weitem nicht die einzige Ausländerin bei diesem Gig.


Der Einlass begann, die Treppenstufen waren ein kleines Problem für mich. Da aber niemand zu drängeln begann, kam ich heil oben an. Rein in die gute Stube und bei mir war Staunen angesagt. Im Zugang war der Merchandise-Stand aufgebaut, seitlich gingen Treppen hoch zu den Galerien, geradeaus ab Marsch durch die Türen in den Innenraum. Zuerst normal hohe Decken, an denen auch einige Ventilatoren zu sehen waren. Rechts konnte man sich an der Bar mit Getränken versorgen. Wir gingen weiter, die Decke endete und ich blickte nach oben in einen scheinbar endlos hohen Raum.

 

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Es hatte viele Säulen mit Stuckverzierung, auf zwei Ebenen fast komplett rundum laufende Galerien mit verzierten Geländern, dort oben wurden Sitzgelegenheiten geboten. Ich sah eine große Menge „Stoff“ für die Lightshow, ganze Bataillone von Scheinwerfern. Was für ne ausgefallene, tolle Location für Konzerte – das hatte was!!! Ein Gefahrenpunkt für mich mit meinen kaputten Gehwerkzeugen: Es gab immer wieder kleine Stufen, die im Dunklen zu Stolperfallen werden konnten. Links seitlich der Bühne ging´s zwei Stufen hoch zu einer Fläche, auf der es im hinteren Bereich auch einige Sitzmöglichkeiten gab. Wir stellten uns an den vorderen Rand dieser Fläche - prima, so konnte ich über die Vorderleute hinwegschauen, mich an eine der Säulen anlehnen, klasse Sicht auf das Geschehen - sehr cooles Plätzchen. Keine Fotopit vorhanden, von hier oben hatte Hans somit auch ne recht gute Position für seine Arbeit.


Im Hintergrund der Bühne war bereits das Cover der letzten  Kamelot-CD in Größe Mega-XL zu sehen, direkt davor diverse Aufbauten für den Headliner dieses Abends sowie das abgedeckte Schlagzeug. Die Support-Bands nutzten ausschließlich den vorderen Teil der Bühne. Links außen die Drums, rechts außen das Keyboard – das wurde je nach Anzahl der Bandmitglieder mittig sicher etwas arg kuschelig für die Damen und Herren. Ein Steg ragte in die Menge, er war nur sehr kurz, aber besser wie nix... eine Art Metal-Box stand auf dem Zugang zu diesem Steg, sicher zum Draufsteigen und Posen gedacht, mal abwarten.


Die erste Truppe des Abends werkelte in Sachen Soundcheck, was schon etwas seltsam war. Normalerweise kommen die Zuschauer nach den Soundchecks rein und sehen höchstens Techniker im Einsatz. Die hatten später viel zu tun, immer und immer wieder, nicht nur beim Umbau...


Eine Band aus Deutschland, auf die ich mich arg freute, eröffnete den Konzertreigen>
 

Sons Of Seasons
 

 

Report und Fotos ©2011 by Marion Ney

 

 

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