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Konzertbericht

MFVF IX

Metal Female Voices Fest

Oktoberhallen - Wieze/BE

21-22-23.10.2011

Das Festival
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Unser Festival-Special/Our Festival-Special
 


Plakat MFVF IX-OK-m


 

Das Metal Female Voices Fest – kurz MFVF – findet jedes Jahr im Oktober im belgischen Wieze statt. Passenderweise heißt die Location Oktoberhallen. Eine Voraussetzung ist zu erfüllen, um als Band zu diesem Event eingeladen zu werden: eine Frau muss in Sachen Gesang eine tragende Rolle haben. Es reicht also keine Instrumentalistin, Tänzerin oder Backgroundsängerin. An drei Tagen versammeln sich dort Bands ganz verschiedener Rock & Metal-Stile, die eines gemeinsam haben> eine weibliche Lead-Stimme am Mikro.



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Hans war letztes Jahr bei diesem Festival im Einsatz und kam total begeistert heim. 2011 passte der Termin bei uns beiden und so konnte Team Sarkophag Rocks beim neunten MFVF dabei sein. Hotel und Zugtickets wurden gebucht und am 21.10. ging es in aller Früh für mich los Richtung Belgien. Zu meinem großen Erstaunen gab es trotz drei Umsteigern keinerlei Probleme bei der Anreise. In Brüssel traf ich mich mit Hans und wir enterten gemeinsam den Zug nach Aalst. Dort kamen wir aus dem Bahnhof raus und sahen sofort unser Hotel. Besser und reibungsloser geht es nicht. Wir nahmen unser Zimmer in Beschlag, packten unsere Taschen für den Konzerteinsatz und ab ging´s zum Bus-Shuttle-Sammelpunkt.


Da haben die Veranstalter was sehr Feines eingerichtet: man kann sich für die drei Tage einen Platz im Bus ordern, bekommt einen Zeitplan samt Angabe der Haltepunkte. Dort steigt man ein, wird durch die belgische Botanik Richtung Oktoberhallen geschaukelt, sieht ein bisschen was von der Umgebung und lernt auch die Tücken von Baustellen-Umleitungen für Busse kennen. Direkt an der Location wird man abgesetzt und abends zur angegebenen Uhrzeit muss man sich in seinem Bus eingefunden haben. Dann geht es wieder zurück zu den einzelnen Haltepunkten. Sehr coole Sache und es hatte den zusätzlichen Vorteil, dass man gleich andere Fans kennenlernen konnte.



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Die Oktoberhallen ist ein halbkreisförmiger großer Bau mit sehr vielen Parkplätzen vornedran. Wir gingen zu den Kassen, holten unsere Pässe plus Bändchen ab und reihten uns in der Warteschlange ein. Es gab keinerlei Gedränge, nur nette Gespräche und von meiner Seite aus leichtes Bibbern, denn es war doch etwas kühl. Während dem Warten konnten schon mal ausloten, was es zu essen gab. Links der Halle waren drei Buden aufgebaut, die verschiedene Snacks anboten. Der kleine Hunger konnte also bestens bekämpft werden ;-)


19.30 Uhr wurden die Türen geöffnet und der Einlass begann. Ging alles sehr flott über die Bühne, da nur die Bändchen gecheckt wurden. Drinnen herrschte nicht die beste Sicht. Es sah aus als seie die Nebelmaschine mal kurz explodiert. Wurde wohl beim Soundcheck auch der Bühnennebel mit getestet und der hing überall. Und dann musste ich zuerst mal alles beäugen. Im hinteren Bereich der Halle ging es eine Treppe hoch zur Garderobe. Rechts und links waren jede Menge Merchandise-Stände aufgebaut. Angeboten wurde alles, was irgendwie relevant zur Musik war: CDs, DVDs, Shirts, Accessoires aller Art und und und... Wir gingen weiter nach vorne. Links jede Menge Tische und Bänke – prima, Sitzgelegenheiten massig!!! Rechts sah ich das Schild „Drankbonnen“, dort konnte man sich also mit Bons und Getränken versorgen. Mittig war technisches Equipment aufgebaut. Und mit einem Blick nach vorne konnte ich dann die große Bühne, die riesigen Lautsprecher und die Leinwände bestaunen. Links von der Bühne war ein Raum abgeteilt, wo die Autogrammstunden statt fanden. Geradeaus ging es in den VIP-Bereich.



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Für dieses Festival gibt es im Vorverkauf eine limitierte Anzahl an VIP-Tickets. Diese erlauben den Zutritt zu diesem Bereich - ein riesengroßer Raum, mit Bänken und Tischen, einer Theke, Toiletten und einer Raucherecke draußen. Zudem bekommt man via der Nummer auf dem VIP-Ticket einen Foto-Shoot mit einer Band zugelost. So soll es zumindest sein, denn wir hatten auch VIP-Tickets und unsere Nummern tauchten auf den Listen nicht auf. Was meiner Laune nicht schadete, denn ich bin eh der Typ, der sagt: was hab ich davon, zehn Sekunden neben einem Musiker, Schauspieler oder sonstigem Star zu stehen und mich knipsen zu lassen? Ich bin dann kein besserer Fan und auch kein wichtigerer Mensch, wenn ich Unmengen Fotos von mir mit Stars vorzeigen kann. Nur dachte ich mir: wenn das VIP-Ticket mit einem Foto-Shoot gekoppelt ist, sollte das auch erfüllt werden.


Ein Vorhang und zwei Securities links und rechts davon kennzeichnen den Zugang zum Backstagebereich. Dort wurden wir für unsere Interviewtermine hinein geführt. Die Ergebnisse der Treffs könnt ihr in unserer Abteilung SarkoTalk nachlesen. An allen drei Tagen kamen Unmengen der beteiligten Musiker in diesen VIP-Raum. Man konnte mit ihnen reden, Autogramme holen und Fotos machen. Was mir etwas seltsam vorkam, waren ganze Gruppen Fans, die sofort aufsprangen, sobald ein Musiker den Raum betrat, sie/ihn komplett blockierten bis jeder dieser Gruppe ein Foto mit dem betreffenden Musiker gemacht hatte. Das sah schon recht putzig aus!!!



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Die Aufteilung in der Halle war wirklich sehr gut. Ich möchte auch ausdrücklich den ganzen Mitarbeitern danken, die alle sehr freundlich und nett waren. Getränke und Essen bekam man richtig flott, es gab keine ellenlangen Wartezeiten wie bei so manch anderen Festivals. Die Organisation war optimal durchdacht. Sogar Absperrgitter für die Schlange der Wartenden bei den Autogrammstunden gab es. Da hab ich schon anderes erlebt, was zum reinsten Chaos ausartete. Die Umbauten auf der Bühne wurden zügig durchgezogen, es kam nur zu wenigen Verzögerungen im vorgegebenen Zeitplan. Klar, kleine technische Probleme blieben nicht aus: es kam zu fiesen Rückkopplern, mal fiel ein Tape mit der Begleitmusik aus, Mikros waren zu leise eingestellt oder man hörte gar nix. Aber das ist nun mal der Charme eines Live-Konzertes: das kann alles passieren und so lange es flott ausgeglichen wird, passt das. Die Lightshow war der Hammer. Supertolle Farbenspiele, die die Stimmung schön untermalten. Besonders diese grünen Strahler hatten es mir total angetan.


Dieses Festival hat einen ganz besonderen Flair, ist sehr speziell und zieht Fans aus aller Welt an. Da wurden wirklich sehr weite Wege in Kauf genommen, um bei diesem Event dabei zu sein. Wir redeten z.B. mit Fans aus Kanada, USA, Japan und Argentinien, um nur mal vier Länder zu nennen, die nun wirklich nicht direkt neben Belgien liegen. Auch die 25 Bands kamen aus aller Herren Länder. Ich gebe zu, ich kannte nicht alle davon, aber ich lasse mich immer sehr gerne überraschen. Daher hatte ich absichtlich darauf verzichtet, in die mir unbekannten Gruppen vorab reinzuhören. Mir war auch klar, dass nicht jede der Bands mein Ding war, denn ich mag nicht jede Art an Rock & Metal-Musik. Die Vielfalt an härterer Musik war gewaltig.


Bei so einer Menge an Bands kann ich nicht in gewohnter Länge loslegen und muss mich kürzer fassen. Was mir schwer fallen wird ;-) Hier geht es zu>

 

Day 1 - 21.10.11
 

 

Bericht by Marion Ney
Fotos ©2011 by Marion Ney
 

 

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